300 Vögel gesichtet

Hunderte Kraniche übernachteten am Edersee

Kranichspektakel bei Herzhausen: Nach 9 Uhr am Samstagmorgen gesellten sich zu 200 rastenden Kranichen noch mehr als 100 weitere Tiere hinzu, die hier beim Landen zu sehen sind. Foto: Kalden

Herzhausen. Ein für unsere Region einzigartiges Natur-Spektakel hat der Frankenberg Naturfotograf Gerhard Kalden am Edersee bei Herzhausen erlebt.

Dort übernachteten im Bett der Eder auf einer Kiesbank über 200 Kraniche. Mehr als 100 weitere Vögel kamen am Morgen noch dazu.

Schon am Freitagabend war der Vogelkundler auf den Kranichzug aufmerksam geworden, als er mit seiner Frau Gitta am Teich im Freizeitpark Teichmann die dort schwimmenden Wasservögel zählte und protokollierte. Gegen 16 Uhr überflog ein Keil von rund 150 Kranichen das Gelände in relativ geringer Höhe.

Da die Kraniche in Richtung Edersee flogen, hatte der Ornithologe den Verdacht und die Hoffnung, dass sie im ausgedehnten Seggenried des bei Herzhausen noch leeren Edersees zur Rast niedergegangen sein könnten. Denn das neblig-trübe Wetter bot an dem Spätnachmittag den Zugvögeln wenig Orientierungsmöglichkeiten und zwang sie quasi zur Rast.

Keine Kamera dabei

Kalden fuhr nach Herzhausen und entdeckte, wie erhofft, rund 200 im Bett der Eder auf einer Geröllfläche laut trompetende Kraniche. Leider hatte der passionierte Tierfotograf wegen des trüben Wetters ausgerechnet an diesem Tag seine Kamera zu Hause gelassen.

Wie er doch noch zu seinen Fotos kam und warum das, was Kalden am nächsen Morgen entdeckte, ihn an seinen Besuch auf dem Darß bei Zingst an der Ostsee erinnerte, das lesen Sie in der gedruckten Montagausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

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