Frau blieb im Ederbett stecken

Leerer Edersee: Betreten auf eigene Gefahr

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Nur noch ein Rinnsal: der fast leere Edersee – hier im Bereich der Bringhäuser Bucht.

Edersee. Am Wochenende blieb eine Frau am Edersee zwischen Waldeck und Nieder-Werbe beim Versuch, ihren Hund zu retten, selbst im Schlamm des alten Ederbettes stecken und musste von der Feuerwehr aus ihrer misslichen Lage befreit werden.

Über den Vorfall sprachen wir mit dem stellvertretenden Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamts Hann. Münden, Thomas Lippel.

Herr Lippel, wer ist zuständig für die Sicherheit im Stauraum und an den Seeufern? 

Lippel: Grundsätzlich sind wir als Wasser- und Schifffahrtsamt für den Edersee als Bundeswasserstraße zuständig.

Hat es ähnliche Vorfälle schon einmal gegeben? 

Lippel: So etwas kann an Bundeswasserstraßen schon einmal vorkommen – etwa auch bei unterschiedlichen Strömungen. Für den Bereich des Edersees ist mir nichts bekannt.

Was könnte man tun, um solche Vorfälle zu vermeiden? 

Lippel: An bestimmten Stellen wie etwa unmittelbar an der Staumauer oder an Steilhängen gibt es Warnschilder und ein Betretungsverbot. Wir halten diese Beschilderung für ausreichend. Es kommt auch nicht jedes Jahr vor, dass der See so leer ist wie jetzt. Grundsätzlich erfolgt das Betreten auf eigene Gefahr und liegt im Ermessen der Besucher. Jeder ist für sich selbst verantwortlich.

Lesen Sie dazu auch:

- Gefangen im Edersee: Frau steckt bis zur Hüfte im Schlamm fest

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