Fritzlarer bleibt bei spektakulärem Unfall unverletzt

Auto fliegt bei Anraff durch Bahnunterführung

Wega/Anraff. So einen Unfall hätte man auch in der TV-Serie „Alarm für Cobra 11“ sehen können: Ein Autofahrer ist mit seinem Wagen durch eine Eisenbahnunterführung geflogen.

Mit seinem älteren VW Golf war der 25-Jährige laut Polizei offenbar viel zu schnell unterwegs, als er am Sonntagmittag gegen 12 Uhr auf der Landesstraße von Wega nach Anraff fuhr. Als er an der Eisenbahnbrücke in die dortige Linkskurve fuhr, übersteuerte der Mann seinen Wagen, dessen Heck ausbrach.

Daraufhin lenkte der Fritzlarer gegen - das beendete zwar das weitere Driften, das Auto kam jedoch kurz vor dem Brückenbauwerk nach links von der Straße ab. Dort geriet der Golf auf eine schräge Mauer, die das Auto abheben ließ.

Der fliegende Golf drehte sich in der Luft, flog mittig durch die Unterführung hindurch, kam mit den Rädern wieder auf und blieb am Straßenrand stehen. Dabei entstand am Auto Totalschaden, der Fahrer blieb aber unverletzt. Der Mann habe unglaublich viel Glück gehabt bei dem Unfall, wie es der Dienstgruppenleiter der Wildunger Polizei erklärte.

Ein Arzt, der wenige Minuten nach dem Unfall zufällig hinzu kam, forderte über die Leitstelle vorsorglich einen Rettungswagen an. Die Besatzung untersuchte den 25-Jährigen, der aber nicht ins Krankenhaus wollte. Der Wagen wurde abgeschleppt. Schaden an dem älteren Modell: 1000 Euro.

www.112-magazin.de

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