Karte, Pegel, Blick in die Geschichte

Das Edersee-Atlantis: Hier sind die einzelnen Orte zu finden

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Das Modell der Sperrmauer ist bei Edersee-Touristen besonders beliebt.

Durch die Entstehung des Edersees versanken die Überreste der Dörfer Asel, Berich und Bringhausen in den Fluten. Noch heute kann man Teile der alten Siedlungen, das Edersee-Atlantis, besichtigen.

Dieser Artikel wurde aktualisiert am 17. November um 15.36 Uhr - Zum so genannten Edersee-Atlantis gehören die Aseler Brücke, die Dorfstelle Berich, Teile der mit Betondecken versehenen alten Friedhöfe von Berich und Alt-Bringhausen, die Bericher Hütte und das Modell der Sperrmauer, die Bericher Brücke, die Werbebrücke und die Mauerreste von Gut Vornhagen.

In unserer Karte zeigen wir, wo die einzelnen Orte des Edersee-Atlantis bei niedrigem Wasserstand zu finden sind. Zudem finden Sie in diesem Artikel eine Tabelle, was bei welchem Pegelstand zu sehen ist. Den aktuellen Pegelstand veröffentlicht die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) auf ihrer Website WSV.de. Aktuelle und historische Bilder der einzelnen Sehenswürdigkeiten des Edersee-Atlantis finden Sie weiter unten im Artikel.

Orte des Edersee Atlantis in einer Karte

Wo die einzelnen Sehenswürdigkeiten des Edersee-Atlantis zu finden sind, sehen Sie in unserer Karte:

Pegel: Wann taucht das Edersee Atlantis auf?

Pegel in Metern über NN

Orte

244,97

Vollstau

243,6

Höchster Punkt auf der Kiesbarre zwischen Herzhausen und Kirchlotheimer Brücke

243,15

Fußsohle unter der Kirchlotheimer Brücke

242,6

Vorgelände gegenüber von Herzhausen

241,6

Ende des Flügeldammes bei Herzhausen

241,3

Höchster Punkt des Hopfenberges

241,1

Fußsohle unter der Herzhäuser Brücke

240,2

Höchster Punkt des nordöstlichen Hopfenberges

238,1

Grabenrand unterhalb des Wehres bei Nieder-Werbe

236

Rücken vom südwestlichen Hopfenberg zum Hammerberg

235,1

Aseler Brücke (Scheitelpunkt)

231,9

Mauerreste der Dorfstelle Berich

231,8

Zementklötze unterhalb der Aseler Brücke

231,75

Friedhof in Alt-Bringhausen (höchster Punkt)

231

Friedhof Berich

230,2

Durchfahrt zwischen den beiden Inseln am Hopfenberg (tiefste Stelle)

228

Gleise im Rehbach

225

Brückenstraße an der Brücke von Alt-Bringhausen nach Scheid

224,7

Brücke Alt-Bringhausen (höchster Punkt des Widerlagers)

224

Schleppbahn bei der Stollmühle

223,15

Brücke von Alt-Bringhausen nach Scheid (höchster Punkt des Mittelpfeilers)

223

Bericher Hütte

221,05

Sperrmauermodell an der Bericher Hütte (höchster Punkt)

219,9

Sperrmauermodell an der Bericher Hütte (Fuß)

218,9

Mauern von Gut Vornhagen unterhalb des Schlossberges

218

Fahrbahn der Brücke von Scheid zur Bericher Hütte (Werbebrücke)

216,95

Fahrbahn der Bericher Brücke

213

Gebäude-Reste Schafstall nahe Gut Vornhagen

211

Waschplatz an der Sperrmauer

205,47

Grundablass

203,3

Talsohle (altes Ederbett)

 

Diese Dörfer versanken im Edersee

Die verbliebenen Häuser von Berich wurden am 20. Dezember 1913 von Pionieren aus Hann. Münden mit Artilleriegeschützen in Schutt und Asche gelegt.

Bei Niedrigwasserständen im Edersee tauchen - meist im Herbst und Winter - Relikte der Vergangenheit auf. Reste ehemaliger Gebäude und Brücken erinnern an das Leben im Edertal vor dem Sperrmauerbau. Wegen des Baus der Talsperre wurden zahlreiche Bewohner aus dem Edertal umgesiedelt - teils nahe der alten Dörfer in höher gelegene Gebiete und gegen ihren Willen. So wurde das Dorf Bringhausen abgetragen und an einer höher gelegenen Stelle oberhalb des neu entstehenden Edersees neu aufgebaut. Ähnlich war die Vorgehensweise beim Ort Asel. Auf einem Berg nördlich des ursprünglichen Ortes wurde der neue Ortsteil Asel und am gegenüberliegenden Ufer Asel-Süd gebaut. Die Bewohner des Dorfs Berich trugen ihre Gebäude ab (lesen Sie dazu mehr unten im Artikel). Neu-Berich wurde in der Nähe von Bad Arolsen aufgebaut.

Auch die Bericher Hütte, die Gehöfte Gut Vornhagen und Stollmühle sowie der Niederwerber Hammer im Edertal mussten dem Edersee weichen.

Durch die Flutung des Edertals verloren etwa 900 Menschen ihre Heimat.

 

Fotos vom Edersee Atlantis

Hier finden Sie aktuelle und historische Bilder vom Edersee-Atlantis und erfahren Spannendes über die Orte des Edertals, die dem Stausee weichen mussten:

Die Dorfstelle Berich

Überblick über die Dorfstelle Berich von Osten aus gesehen:

Das Dorf Berich versank nach Fertigstellung der Talsperre im Jahr 1914 im Edersee. Die Reste des Dorfes liegen bei niedrigem Wasserstand frei. Allerdings ist außer den Grundmauern der Häuser - etwa denen der Familie Höhle - nicht mehr viel erhalten.

Das Dorf Berich vor seiner Aufgabe:

 

Berich lag etwa zwei Kilometer südwestlich unterhalb von Schloss Waldeck an der Eder. Das Dorf entstand auf dem Gelände des einstigen Nonnenklosters Berich, das 1566 aufgelöst wurde. Im Jahr 1905 hatte das Dorf etwa 130 Einwohner, die ihre Heimat verlassen mussten. Zehn Familien aus Berich und neun Familien aus  Bringhausen wurden in Neu-Berich bei Bad Arolsen angesiedelt. Die letzten Bericher verließen das alte Dorf Ende März 1912. Wenige Wochen später kamen 70 Pioniere aus Hann. Münden nach Berich. Mit Artilleriegeschützen zerstörten sie im Dezember die Wohnhäuser. Am 20. Dezember 1913 meldeten die Soldaten: „Berich brennt.“ Das Dorf lag in Schutt und Asche und versank ein Jahr später im See.

Überreste des einstigen Wohnhauses mit Gaststätte der Familie des Landwirts Karl Höhle:

Diese Karte gibt einen Überblick über die Dorfstelle Berich:

Zu finden ist die Karte auf den Mauerresten des einstigen Wohnhauses der Familie Höhle.

Überreste der Bericher Klostermauer:

Die Kirche des ehemaligen Klosters Berich wurde zwischen 1912 und 1914 größtenteils abgetragen und in Neu-Berich wieder aufgebaut. Trotzdem sind noch Reste der alten Mauern zu sehen. Liegt die Dorfstelle Berich unter Wasser, sind die Mauern ein beliebtes Ziel von Tauchern. 

Die Dorfstelle Berich mit dem Kloster vor Entstehung des Edersees:

Die Steine des Gotteshauses wurden von den Bewohnern Berichs abgebaut und nummeriert. Anschließend wurden die Baumaterialien aus dem alten Dorf mit Pferde- und Kuhwagen nach Neu-Berich gefahren. Ihre Kirche nehmen die Bericher also mit - inklusive Türen, Fenster, dem Fußboden, der Orgel und dem Altar. Die Kosten für den Ab- und Wiederaufbau lagen bei 20.000 Mark.

Die Bericher Brücke

Die noch gut erhaltenen Teile der Bericher Brücke am 16. Dezember 1953. Obwohl der Edersee 2018 nur noch zu zehn Prozent gefüllt war, war die Brücke noch nicht aufgetaucht - es fehlten etwa 80 Zentimeter. Die Brücke ist ein beliebtes Ziel von Tauchern.

Der Ort Berich mit seiner Brücke vor Entstehung des Edersees:

 

In den Jahren 1898 und 1899 wurde bei Berich die massive Steinbrücke über die Eder erbaut. 

Auch sie taucht bei Niedrigwasser auf: eine Statue unterhalb der Dorfstelle Berich:

Die Statue hat allerdings nichts mit dem klassischen Edersee-Atlantis zu tun, sondern wurde von Tauchern als Orientierungspunkt unter Wasser aufgestellt.

Ebenfalls von den Tauchern aufgestellt wurde diese Litfaßsäule:

Und auch diesen Delphin haben Taucher versenkt:

Es gibt sogar noch mehr: In den vergangenen Jahrzehnten sind in der Tauchzone zahlreiche Objekte versenkt worden - unter anderem Autowracks, die aus den 1960er-Jahren stammen sollen. Mehr zu den Taucher-Objekten lesen sie hier.

Der Friedhof von Berich

Die Gräber des Friedhofs von Berich wurden mit Betonplatten versiegelt.

Bericher Hütte und Modell der Sperrmauer

Das Modell der Sperrmauer mit der Bericher Hütte im Hintergrund vom Ufer aus fotografiert:

Die Bericher Hütte von unten fotografiert:

Die Bericher Hütte und Mühle vor der Flutung des Edersees:

 

Die Bericher Hütte am Hammerberg lag etwa zwei Kilometer westlich von Berich am Eingang zum Werbetal - nahe der Bericher Mühle und einer Molkerei. Die Eisenhütte wurde 1755 erbaut, verarbeitet wurde hauptsächlich Eisenerz. Die so genannte Eisenerzverhüttung wurde im Jahr 1875 aufgegeben, da sich der weite Transports bis nach Wabern nicht mehr lohnte. Danach verfiel das Werk. Die Grundmauern der Hütte sind auch heute noch erhalten und tauchen bei Niedrigwasser auf.

Das Sperrmauermodell von vorne:

Bei den Planungen zum Bau der Edertalsperre wurde im April 1910 unterhalb der Bericher Hütte ein Modell der Talsperre errichtet. Es hat den Maßstab 1:40. An dem Modell testeten Ingenieure das Strömungsverhalten des Wassers bei einem Überlauf der Sperrmauer und bei geöffneten Notablässen.

Das Sperrmauermodell von hinten:

Scharen von Schaulustigen tummeln sich immer wieder am Edersee, um die Überbleibsel der untergegangenen Dörfer zu bestaunen. Das Waldecker Atlantis zerfällt mehr und mehr, da die Besucher dabei oft rücksichtslos vorgehen. Obwohl die meisten Abstand halten und nur mit dem Fotoapparat dem Sperrmauermodell und den Mauerresten nah kommen, fallen die Spuren weniger rücksichtsvoller Besucher an vielen Orten ins Auge: Mancher Stein verschwindet als Souvenir in einer Tasche.

Die Werbebrücke nahe der Bericher Hütte

Kurz hinter der Brücke mündet der Werbebach in die Eder. Die Brücke wurde einst auch Rimberger Steg genannt. Ihre Geschichte reicht weit zurück: Nach der Reformation wurde das aufgelöste Kloster Berich in eine gräfliche Meierei umgewandelt. Deren Einkünfte wurden 1577 zur Gründung und Erhaltung des waldeckischen Landesgymnasiums Korbach bestimmt (Alte Landesschule). Bei der Bericher Mühle musste für die Nutzung des Waldes Bettenhagen der Werbebach überquert werden - und auch die Bringhäuser ließen in der Bericher Mühle mahlen und schroten. Somit wurde der Übergang über die Werbe dort häufig genutzt.

Die Werbebrücke 1953:

Links die Brücke über die Werbe, rechts die Ruinen der Bericher Hütte. Nach dem Bau der Ederbrücke bei Berich 1899 wurde auch der Wunsch nach einer massiven Werbebrücke laut. 1901 wurde der Bau bewilligt. Lange genutzt wurde die Brücke nicht, denn schon 1914 versank das Gebiet im neu angestauten Edersee. Mehr zur Geschichte der Werbebrücke lesen Sie hier.

Die Alt-Bringhausen-Brücke

Die Alt-Bringhausen-Brücke - im Hintergrund befand sich einst Bringhausen:

Das Dorf Bringhausen musste - wie Berich und Asel - dem Stausee weichen. Seinen Namen verdankt der Ort der Burg Bring. Bringhausen lag am Fuß des Burgberges, der auch heute noch zu sehen ist. Von der Burg selbst sind lediglich wenige Reste erhalten, die bei Niedrigwasser des Edersees auftauchen.

Alt-Bringhausen vor der Flutung des Edertals:

 

Im Sommer 1905 kündigte der Besuch von Beamten aus Hannover und Berlin das Ende von Altbringhausen an. 1907 verließen die ersten Familien das Dorf. Am 10. Juli 1910 feierten die Bewohner Alt-Bringhausens ein Abschiedsfest in ihrem Dorf.

Blick ins alte Dorf vor der Flutung des Edersees:

 

Nur ungern verließen die Menschen ihre Heimat. Sie hatten sogar gemeinsam mit den Berichern einen Brief verfasst. Genützt hat es nichts: Im August 1912 wurde der Neuaufbau von Bringhausen nahe dem Daudenberg - am Südufer des Edersees - beschlossen. Beim Abriss der alten Häuser wurden noch halbwegs brauchbare Steine, Dachziegel und Eichenbalken aussortiert und später beim Bau der neuen Häuser verwendet.

Die Überreste der Alt-Bringhausen-Brücke:

Der einstige Friedhof von Bringhausen:

Wie auch beim Bericher Friedhof wurden die Gräber mit Betonplatten versiegelt.

Die Aseler Brücke

 

Im Jahr 1297 wurde Asel erstmals erwähnt. Das ehemals in der Aselbucht gelegene Dorf musste durch den Bau der Edertalsperre 1913 verlegt werden. Sehenswert ist bei Niedrigwasser die alte Aseler Brücke. Sie war einst die Verbindung zwischen Asel und dem Gutshof am Südufer der Eder. Die Aseler Brücke wurde zwischen 1887 und 1890 zusammen mit den Brücken bei Bringhausen und Berich erbaut. Sie ist etwa 60 Meter lang und das heute am besten erhaltene Bauwerk des alten Edertals. 1982 wurde die Aseler Brücke restauriert und steht seither unter Denkmalschutz. Bei niedrigem Wasserstand kann man auch heute noch über die Brücke spazieren.

Asel im Jahr 1913:

Während das Dorf Asel, hier ein Winterbild von 1913, dem Edersee weichen musste, blieb die Brücke als Denkmal erhalten.

Gut Vornhagen

Gewölbe des ehemaligen Guts Vornhagen unterhalb des Waldecker Schlossbergs:

Gut Vornhagen gehörte wie die Stollmühle am Hammerberg zum nahe gelegenen Dorf Berich und versank nach dem Bau der Edertalsperre in den Fluten. Noch lange Zeit später ragten Reste der Stallungen aus dem See und stürzten dann ein. Die Ruinen kommen nur bei extrem niedrigem Wasserstand zum Vorschein - wie etwa im Jahr 2018.

Reste der Stallungen von Gut Vornhagen:

Die Reste der Stallungen von Gut Vornhagen ragten nach dem Anstauen noch einige Zeit aus dem See.

Gut Vornhagen vor der Entstehung des Edersees:

Das Gut wurde 1458 erstmals erwähnt. Es bestand aus einem großen, massiven Bau und einem kleineren Fachwerkgebäude. Zunächst war das Gut selbstständige Meierei. Später gehörte es als Wirtschaftshof zur Domäne Waldeck und diente vornehmlich zur Unterbringung von Vieh und Erntevorräten.

Millionen Jahre alte Gesteine am Edersee

Im Jahr 2018 war der Edersee wegen einer Dürre-Periode nur noch zu zehn Prozent gefüllt. Dadurch waren Millionen Jahre alte Gesteinsformationen zu sehen. An zahlreichen Stellen des Sees ragten Gesteinsformationen vom Grund in die Höhe.

Das Edersee Atlantis bröckelt

Das Waldecker Atlantis zerfällt aber mehr und mehr. Das größte Problem stellt die Tatenlosigkeit der Anrainerkommunen Edertal und Waldeck dar. Weder Verwaltungen noch Parlamente ringen sich zu einer konzertierten Aktion durch, das historische Erbe als touristischen Anziehungspunkt langfristig zu bewahren.

So schön sieht der leere Edersee von oben aus

Der leere Edersee von oben Mitte August 2018.
Der leere Edersee von oben. © Thomas Meder
Der leere Edersee von oben Mitte August 2018.
Der leere Edersee von oben. © Thomas Meder
Der leere Edersee von oben Mitte August 2018.
Der leere Edersee von oben. © Thomas Meder
Der leere Edersee von oben Mitte August 2018.
Der leere Edersee von oben. © Thomas Meder
Der leere Edersee von oben Mitte August 2018.
Der leere Edersee von oben. © Thomas Meder
Der leere Edersee von oben Mitte August 2018.
Der leere Edersee von oben. © Thomas Meder
Der leere Edersee von oben Mitte August 2018.
Der leere Edersee von oben. © Thomas Meder
Der leere Edersee von oben Mitte August 2018.
Der leere Edersee von oben. © Thomas Meder
Der leere Edersee von oben Mitte August 2018.
Der leere Edersee von oben. © Thomas Meder
Der leere Edersee von oben Mitte August 2018.
Der leere Edersee von oben. © Thomas Meder
Der leere Edersee von oben Mitte August 2018.
Der leere Edersee von oben. © Thomas Meder
Der leere Edersee von oben Mitte August 2018.
Der leere Edersee von oben. © Thomas Meder
Der leere Edersee von oben Mitte August 2018.
Der leere Edersee von oben. © Thomas Meder

Wann wurde die Edertalsperre gebaut?

Zwischen 1908 und 1914 wurde die Edertalsperre nahe Hemfurth errichtet. Ziel war es, für die Weserschifffahrt und den Mittellandkanal in den Sommermonaten genug Wasser zuzuführen. Gleichzeitig sollte die Talsperre dem Hochwasserschutz und der Stromerzeugung dienen. An eine touristische Nutzung hatte man damals dagegen noch nicht gedacht. Für den 25. August 1914, also nur vier Jahre nach Baubeginn, war die Einweihung des größten „Sammelbeckens Europas“ durch Kaiser Wilhelm II geplant. Doch 14 Tage vor dem geplanten Festtermin brach der Erste Weltkrieg aus. Die Kämpfe lenkten das Interesse der Öffentlichkeit auf sich, das Interesse an der Talsperre war vorbei. So wurde die Sperrmauer nie offiziell eingeweiht.

Wie hoch ist die Edersee Staumauer? 

Die Edersee Sperrmauer ist 47 Meter hoch. Hier finden Sie alle Daten zur Edertalsperre im Überblick:

  • Talsperrenlänge: 400 Meter (oben) / 270 Meter (unten)
  • Talsperrenbreite: 6 Meter (oben) / 36 Meter (unten)
  • Talsperrenhöhe: 47 Meter
  • Höhe über NN: 245 Meter (Überlauf)
  • Planungsbeginn: 1904
  • Bauzeit der Sperrmauer: 1908 bis 1914
  • Kosten: etwa 25 Millionen Goldmark

Edersee: das aktuelle Wetter

Wer einen Ausflug zum Stausee und zum Waldecker Atlantis plant, kann hier nachschauen wie am Edersee das Wetter ist. Am See gibt es nicht nur das Edersee-Atlantis zu entdecken. Weitere beliebte Ausflugsziele sind:

Kletterwald am Edersee

Der Kletterpark liegt direkt am Edersee. Besucher können in 3 bis 11 Metern Höhe am Seeufer in den Baumkronen klettern und so den Kellerwald und den Edersee aus einer neuen Perspektive kennenlernen. Klettern dürfen Kinder ab 8 Jahren und einer Greifhöhe von 1,55 Metern. 2016 haben wir den Kletterpark für ein Video besucht:

Kontakt, Reservierung und Anfahrt:

Kletterwald am Edersee 

Am Eschelsberg 1 

34549 Edertal-Hemfurth 

Telefon 01577 3828012

info@kletterwald-edersee.de 

www.kletterwald-edersee.de

Wildtierpark Edersee

Luchse im Wildtierpark Edersee

Der Wildtierpark Edersee wurde 1970 eröffnet und liegt direkt am Edersee im Kellerwald. Im Wildpark gibt es an einem etwa 2,5 Kilometer langen Rundweg (mit Seitenwegen 4 Kilometer) teilweise begehbare Tiergehege, die Greifenwarte Wildpark Edersee mit Greifvogelflugschau und einen Streichelzoo mit Ziegen und Hängebauchschweinen. Im Wildpark können Besucher unter anderem Wildschweine, Greifvögel (darunter Adler, Eulen, Geier und Uhus), Wölfe, Luchse, Hirsche, Waschbären, Wildpferde, Wisente, Steinböcke, Fischotter, Waschbären und Rehe beobachten. Tafeln an den Gehegen geben Informationen über die Tierarten - etwa der Herkunft der Tiere, ihre Fortpflanzung und Geburtsdaten.

Mehr Infos, Öffnungszeiten und Anfahrt:

Wildtierpark Edersee

Am Bericher Holz 1

34549 Edertal

Telefon 05623 973030

www.wildtierpark-edersee.eu

Baumkronenweg Edersee

Der Baumkronenweg am Edersee.

Der Baumkronenweg - offiziell TreeTopWalk - liegt am Südufer des Edersees im Naturpark Kellerwald nahe des Wildparks und des Kletterparks. Er bietet Besuchern Einblicke in die Baumspitzen des Waldes und über den See einen Blick nach Schloss Waldeck. Der Baumkronenweg ist für alle Altersgruppen ausgelegt. Zudem können auch Besucher, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, den Pfad durch die Baumkronen befahren.

Infos, Öffnungszeiten und Anfahrt:

Baumkronenweg Edersee

Brühlfeld 3

34549 Edertal

Telefon 05623 9737977

www.baumkronenweg.de

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