Entlaufene Rinder seit Juli im Edertal unterwegs

Edertal. Sie lassen sich einfach nicht einfangen: Im Juli ist eine Gruppe Rinder von einer Weide im Edertal ausgebrochen und hat das Weite sowie schmackhafteres Futter gesucht.

Nach dem Motto: Fressen statt gegessen werden. Auf Äckern der Gegend wurde die Herde fündig, labte sich zum Verdruss der betreffenden Landwirte an fremdem Mais und anderem Getreide.

Der junge Besitzer versucht seit vier Monaten nach und nach, die Rinder in geordnete Verhältnisse zurück- und ihrer letztendlichen Bestimmung in Topf und Pfanne zuzuführen.

Ein knappes Dutzend widersetzt sich hartnäckig. „Ich füttere sie mit Getreideschrot auf der Weide an und sie kommen“, berichtet er. Näher als 30 bis 50 Meer ließen sie ihn aber nicht heran. Unterschreitet er die Fluchtdistanz, geben die teils stattlich gehörnten, aber scheuen Tiere Hufgeld.

Bauern meldeten an ihrer Feldfrucht einen summierten Schaden in deutlich fünfstelliger Höhe. Eine Versicherung trat dafür ein. Dennoch ist die entlaufene Herde längst ein Fall für die Behörden. Bei der Polizei rief zuletzt vor knapp zwei Wochen jemand an, der die Tiere gesichtet hatte. Gefangen wurden sie aber auch danach nicht.

Von Matthias Schuldt

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