Motorradfahrer nach Zusammenstoß in Edertal-Wellen in Lebensgefahr

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Ein Gutachter nahm an der Unfallstelle seine Arbeit auf. Zuvor war ein Motorradfahrer beim Zusammenstoß mit einem Auto lebensgefährlich verletzt worden.

Edertal-Wellen. Ein 62 Jahre alter Motorradfahrer hat bei einem Unfall in Edertal-Wellen (Kreis Waldeck-Frankenberg) am Samstag lebensgefährliche Verletzungen erlitten.

Die 125er Maschine des Mannes war mit einem Auto zusammengestoßen. Der Mann aus Wabern wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Kasseler Klinik geflogen.

Motorrad- und Autofahrer waren am Samstag gegen 13.40 Uhr auf der Landesstraße 3383 von Wellen kommend in Fahrtrichtung Fritzlar unterwegs. Wie der 55 Jahre alte Autofahrer aus Hemsbach in Baden-Württemberg später der Wildunger Polizei gegenüber angab, sei das Motorrad auf einer langen Geraden langsam gefahren und habe sich zum rechten Straßenrand hin orientiert. Daher habe er zum Überholen angesetzt. Genau in diesem Moment habe die 125er Maschine zum Wenden angesetzt.

Helikopter fliegt Verletzten ins Klinikum nach Kassel

Trotz eines Ausweich- und Bremsmanövers erfasste das Auto den Kradfahrer, der gegen die Frontscheibe prallte und dann auf die Straße geschleudert wurde. Dabei erlitt der 62-Jährige lebensgefährliche Verletzungen. Der Wildunger Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens versorgten den Verletzten und forderten einen Rettungshubschrauber an. Die Crew der Kasseler Maschine Christoph 7 übernahm den Einsatz und flog zur Unfallstelle, die etwa einen Kilometer von Wellen entfernt liegt. Die Luftretter transportieren den Patienten ins Klinikum nach Kassel. Der Autofahrer hatte die Kollision körperlich unversehrt überstanden.

Staatsanwaltschaft gibt Gutachten in Auftrag

Die Landesstraße blieb etwa drei Stunden voll gesperrt. Grund für die lange Dauer war auch die Arbeit eines Sachverständigen, der auf Anordnung der Kasseler Staatsanwaltschaft ein Unfallgutachten erstellen soll. Auto und Motorrad wurden für weitere Untersuchungen sichergestellt. An der Unfallstelle waren auch Mitarbeiter von Hessen Mobil im Einsatz, die ausgelaufene Betriebsstoffe beseitigten und die Fahrbahn reinigten.

Den geschätzten Schaden gab die Polizei mit rund 15.000 bis 20.000 Euro an.

112-magazin.de

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