Erwischt: Fahrer war 73 km/h zu schnell unterwegs

Kontrolle: Bei Tempomessungen (hier ein Symbolbild) erwischte die Polizei zahlreiche Fahrer, die zu schnell unterwegs waren. Foto: nh

Reinhardshausen/Sachsenhausen. Zahlreiche Tempoverstöße hat die Polizei bei zwei aktuellen Messungen festgestellt - mit einigen deutlichen Aursreißern nach oben.

Ein Autofahrer war dabei sogar mit Tempo 173 auf einer Strecke unterwegs, auf der 100 Stundenkilometer erlaubt sind, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die Ergebnisse im Überblick:

• Bereits am Freitag vergangener Woche hatte der Verkehrsdienst der Polizei eine Geschwindigkeitsmessung auf der Bundesstraße B 253 am Abzweig nach Reinhardshausen vorgenommen. In der Zeit von 5 Uhr morgens bis 11.30 Uhr wurden insgesamt etwa 440 Fahrzeuge gemessen.

Dabei stellten die Beamten 56 Geschwindigkeitsverstöße fest. 37 Fahrer erwartet ein Verwarnungsgeld, 19 müssen mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige und mindestens einem Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei rechnen. Bei erlaubten 70 Stundenkilometern war der schnellste Pkw mit Tempo 121 unterwegs. Auf den Fahrer kommt nun ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot zu. „Eine Beanstandungsquote von mehr als 12 Prozent aller gemessenen Fahrzeugen ist schon sehr hoch“, sagte Karsten Grebe vom Verkehrsdienst:

• Bei der nächsten Messung am Mittwoch, 28. Januar, war die Beanstandungsquote auf der Bundesstraße B 251 bei Sachsenhausen ähnlich hoch. Bei dieser Messung (266 Fahrzeuge) in der Zeit von 9 Uhr bis 13.30 Uhr waren insgesamt 30 Autos zu schnell. Zwei Fahrzeugführer schossen allerdings den Vogel ab, so die Polizei. Einer war mit 151, der andere sogar mit 173 Stundenkilometern bei erlaubtem Tempo 100 unterwegs. Auf beide kommen Geldbußen in Höhe von 160 beziehungsweise 440 Euro zu. Beide müssen zudem mit zwei Punkten in der Verkehrssünderkartei und mit einem Fahrverbot von einem beziehungsweise von zwei Monaten rechnen, so der Verkehrsdienst.

Lastwagen viel zu schwer 

Außerdem überprüften die Beamten noch einen Lastwagen mit Anhänger, der von Nienburg in Richtung Neustadt unterwegs war. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass die Ladung (leere Flaschen) nicht gesichert ist. Bei der näheren Überprüfung stellten sie weiter fest, dass der Lkw mit 44 Tonnen um zehn Prozent überladen war. Der Fahrer musste bei i einer Korbacher Spedition einen Teil seiner Ladung abladen und den Rest ordnungsgemäß gegen Verrutschen sichern. Der verantwortliche Firma droht eine Strafe von etwa 1850 Euro. (nh/mam)

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