Schaden noch nicht beziffert

Brand in Adorf endet glimpflich: Historische Geräte weitgehend unbeschadet

Adorf. Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr hat am Dienstagabend einen Großbrand in der Adorfer Ortsmitte verhindert. Ein Schuppen, der direkt an eine Scheune mit Stallungen angrenzt, stand bereits in Flammen, als die Wehren alarmiert wurden.

Über 100 Feuerwehrleute retteten die Wohngebäude vor dem Feuer.

Anwohner meldeten den Brand gegen 19 Uhr, wenige Minuten später waren die ersten Einsatzkräfte der Adorfer Wehr vor Ort. Es folgten die Wehren aus Benkhausen, Wirmighausen, Vasbeck, Rhenegge und Korbach mit Drehleiter und Gerätewagen Atemschutz sowie später auch Deisfeld und Schweinsbühl mit weiteren Atemschutzgeräteträgern. Der erste Angriff galt dem Schuppen, doch schon Augenblicke später gingen die ersten Trupps unter Atemschutz in die angrenzende Scheune vor: Dort galt es, Wände zu kühlen und bereits entstandene Brandnester - teils mit der Wärmebildkamera - aufzuspüren und zu löschen.

Fotos vom Einsatz

Historische landwirtschaftliche Geräte bei Großbrand in Adorf zerstört

Glücklicherweise wurden die historischen landwirtschaftlichen Geräte des Dreschclubs Adorf, die in der Scheune gelagert waren kaum beschädigt. „Ein bisschen Wasser und Ruß, aber sind die erst kürzlich restaurierten Gerätschaften weitgehend unbeschadet“, sagt der Adorfer Wehrfüher und Vorsitzender des Dreschclubs Michael Steinhardt. Allerdings müsse man sich jetzt nach einer neuen Unterbringung umsehen. Eine Zwischendecke in der Scheune sei durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen worden, bestätigte auch der stellvertretende GemeindebrandinspektorTorsten Behle. Auch Bürgermeister Volker Becker machte sich - wie bei vielen Einsätzen „seiner“ Wehren - ein Bild von den Löscharbeiten.

Aktualisiert um 14 Uhr

Um 20.13 Uhr meldeten die Einsatzleiter Torsten Behle und Karl-Wilhelm Römer „Brand unter Kontrolle“, doch die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis in den späten Abend hinein an. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, Angaben über Brandursache und Schadenshöhe liegen aber bislang noch nicht vor.

(112-magazin.de/kme)

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