Bilder aus vergangener Zeit

5500 Besucher: Fotoausstellung "100 Jahre Edersee" wird verlängert

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Ausstellung des Heimatvereins ein großer Erfolg: Bernd Stobrawa (links) und Vorsitzender Ralf Witte sowie weitere Vereinsmitglieder sind mehr als zufrieden. Im Hintergrund ist der Ausstellungsort in der Maschinenhalle des stillgelegten Kraftwerks Hemfurth II zu sehen.

Hemfurth/Edersee. Mit so einer positiven Resonanz hatten die Mitglieder des Heimatvereins Hemfurth-Edersee  nicht gerechnet. Bislang zählte die Fotoausstellung anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Edersees weit mehr als 5500 Besucher. Deshalb wird sie jetzt noch bis zum 12. Oktober verlängert.

„Aufgrund der großen Nachfrage haben wir uns für eine Verlängerung bis einschließlich 12. Oktober entschieden“, erklärt Vereinsvorsitzender Ralf Witte. Die Ausstellungs-Resonanz sei im Maschinenhaus des stillgelegten Kraftwerks Hemfurth II am Fuße der Sperrmauer überwiegend positiv gewesen. „99 Prozent waren schier begeistert“, sagt Ralf Witte. Dank des ehrenamtlichen Engagements und Einsatzes vieler Mitglieder sei das Angebot überhaupt möglich gewesen.

Großes Lob von Besuchern 

„Über 700 Stunden sind bis jetzt zuzüglich der Sonderführungen außerhalb der Öffnungszeiten an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen geleistet worden. Das verdient höchsten Respekt“, sagt Vereinsmitglied Bernd Stobrawa, der sich im Vorfeld der Eröffnung am 2. Mai federführend um das Projekt gekümmert hatte. Viele Besucher hätten die Präsentationsart und Weise gelobt. Unter ihnen Volkmar Pietsch, der Enkel von Regierungsbaumeister Herbert Pietsch, unter dessen Regie und der Leitung von Wilhelm Soldan die Sperrmauer vor über 100 Jahren errichtet wurde.

Service:

Die Ausstellung ist samstags und sonntags sowie an Feiertagen jeweils zwischen 11 und 17 Uhr geöffnet. Gruppenführungen nach Vereinbarung: 05623/2173 oder 05623/2755. Der Eintritt ist frei.

Nicht minder erfolgreich kommt der in Kooperation mit der HNA herausgebrachte Fotokatalog zur Ausstellung bei Geschichtsinteressierten an. „Er hat sich gut verkauft“, berichtet Ralf Witte. Zur Zeit machen sich die Heimatvereins-Mitglieder Gedanken über die Zukunft der sehenswerten Fotodokumente. „Sie in der Versenkung verschwinden zu lassen, wäre sehr schade. Darum suchen wir nach Möglichkeiten und Standorten einer Wanderausstellung. Vielleicht haben ja VW in Baunatal, die Wandelhalle in Bad Wildungen oder das Herzhäuser Nationalparkzentrum Interesse an einer zeitlich befristeten Präsentation“, sagt Bernd Stobrawa. Darüber hinaus will er Kürze ein Gespräch mit Edertals Bürgermeister Klaus Gier führen, der das Eon-Informationszentrum nach dessen Schließung am Jahresende als Dauer-Ausstellungsort vorgeschlagen hatte.

„Zwei unserer Mitglieder wären dazu bereit die Betreuung auf Basis eines 450-Euro-Jobs zu übernehmen.“

Von Uli Klein

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