Freie Wähler wollen Umschwung im Landkreis

Geehrt: Kreisvorsitzender Uwe Steuber (links) ehrte bei der Mitgliederversammlung der Freien Wähler Waldeck-Frankenberg in Massenhausen zahlreiche verdiente Mitglieder. Auch Steuber selbst erhielt die bronzene Ehrennadel in Anerkennung seiner Verdienste in der FW Waldeck-Frankenberg. Fotos: Deutschländer

Waldeck-Frankenberg. Die Freien Wähler in Waldeck-Frankenberg sehen keine Fortschritte in der aktuellen Kreispolitik.

Das machten Kreisvorsitzender Uwe Steuber und Fraktionsvorsitzender Heinrich Hofmann am Samstag bei der Mitgliederversammlung im Bad Arolser Stadtteil Massenhausen deutlich.

Den Bürgern werde zu viel zugemutet, befand Steuber. „Was durch die Reaktivierung der Kurhessenbahn passiert, belastet den Kreishaushalt und den Steuerzahler enorm“, sagte der Vorsitzende. „Das ist ein Umgang mit Steuergeld, wie er mit den Freien Wählern nicht zu machen ist“, rief Steuber.

Im Kreistag hatten sich große Teile der FWG-Fraktion gegen eine Reaktivierung ausgesprochen. In Anbetracht zu kurzer Fahrzeiten und steigender Kosten erwartet Fraktionsvorsitzender Hofmann gar ein „Millionengrab“.

Auch, was die Asylpolitik angeht, sehen die Freien Wähler Optimierungsbedarf. „Für die FWG wäre es besser, einen parteiunabhängigen Kandidaten ins Rennen zu schicken - ohne Mehrheit im bürgerlichen Lager war das aber leider nicht umzusetzen“, sagte Steuber. Mit Reinhard Kubat habe man nur wenige Berührungspunkte, die Schnittmenge zu Kubats Konkurrent Karl-Friedrich Frese sei weitaus größer.

Am Samstag, 7. November, treffen sich die Freien Wähler in Frankenberg, um ihre Kandidaten für die Kommunalwahl aufzustellen.

Von Luca Deutschländer

Wer bei der Tagung geehrt wurde und welchen Kandidaten die Freien Wähler bei der Landratswahl unterstützen, lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der HNA Waldeckische Allgemeine.

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