Einstimmiges Votum

Gerhard Schnaase mit Prof.-Bier-Plakette ausgezeichnet

Besondere Ehre: Ortsvorsteher Michael Pesta (rechts) überreichte Gerhard Schnaase für seine langjährigen Verdienste um die dörfliche Gemeinschaft von Helsen die Prof.-Bier-Medaille. Foto:  Saure

Helsen. Geboren wurde Gerhard Schnaase vor 65 Jahren in Dortmund, doch seit 25 Jahren bringt sich der pensionierte Polizist in vielfältiger Weise für seinen neuen Heimatort Helsen ein.

Für sein ehrenamtliches Engagement zum Wohle der dörflichen Gemeinschaft überreichte ihm Ortsvorsteher Michael Pesta mit der Prof.-Bier-Medaille die höchste Auszeichnung des Bad Arolser Stadtteils.

Sein Name fiel im Ortsbeirat als erster und auch das Votum für ihn war einstimmig. Neben Waltraud Volke, Gunter Groß und Axel Franke ist Schnaase nun der vierte noch lebende Medaillenträger. Wie kein anderer ist der Vater von drei Söhnen in Helsen aktiv. Seine politische Laufbahn begann vor 25 Jahren als Beisitzer im Ortsbeirat. Von 1991 bis 2001 führte er die Helser CDU und bringt sich seitdem als Beisitzer ein. Von 1993 bis 2011 gehörte er dem Ortsbeirat ein und bringt sein Fachwissen in zwei Kommissionen der Stadt Bad Arolsen ein.

1992 trat Gerhard Schnaase als Kassierer in den Vorstand des TuS, zwei Jahre später übernahm er das Amt des Vorsitzenden, das er bis heute inne hat. Bei jedem Heimspiel ist er außerdem in der Bewirtung tätig. 16 Jahre lang setzte er sich als Betreuer hauptsächlich für Bewohner des Bathildisheims ein. In der Arbeiterwohlfahrt ist er ebenso aktiv wie im Siedlerbund und im Feuerwehr-Vorstand. Aktuell setzt sich Schnaase im TuS dafür ein, dass in Helsen lebende Flüchtlinge beim TuS eine Spielberechtigung erhalten.

Der Auflistung seiner Tätigkeiten konnte Landtagsabgeordneter Armin Schwarz gar noch eine hinzufügen, denn Schnaase sei außerdem Mitglied im Verein für klare Aussprache, was er besonders an ihm schätze. Auch Bürgermeister Jürgen van der Horst stellte heraus, dass dies eine Auszeichnung sei, die nicht jedes Jahr verliehen, sondern sorgsam abgewogen würde. „Ich kann feststellen, dass wir das Zukunftsmodell Bürgergesellschaft in Helsen schon lange haben“, lobte er die Initiative im Ort.

Im Anschluss an die Verleihung nutzte Erhard Kraft die Gelegenheit, über den Stand der Dinge zum Ortssippenbuch zu informieren. Er erläuterte den geschichtlichen Teil, der rund 500 Seiten umfassen wird, sowie die Probleme, die beim Aufnehmen der Daten für den Teil über die Helser Familien entstehen.

Von Heike Saure

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