Mehrere Feuerwehren beteiligt

Großbrand: Arolser Feuerwehr übte mit zwei Drehleitern

Bad Arolsen. Den angenommenen Großbrand mit Verletzten bei einem ehemaligen Maschinenbauer haben mehrere Wehren bekämpft. An der Großübung waren nebenFeuerwehrleuten aus Bad Arolsen, Helsen, Mengeringhausen und Wolfhagen auch rund zehn Helfer der Arolser Schnelleinsatzgruppe des DRK beteiligt.

Die Wolfhager Feuerwehr war am Mittwochabend angefordert worden, weil ihre Drehleiter bei der Bekämpfung des simulierten Großfeuers nötig war. Insgesamt waren rund 75 Einsatzkräfte an der Übung beteiligt. Das Szenario dafür hatten Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer sowie seine Stellvertreter Michael Seebold und Sven Eichweber entwickelt.

Demnach hatte ein brennender Gabelstapler während der Fahrt in gleich zwei Hallen der ehemaligen Maschinenfabrik KHS ein Großfeuer entfacht. Da in die großen Hallen des Unternehmens in der Straße Am Kirchfeld unweit des Feuerwehrstützpunktes seit dem Abzug der Maschinenbauer als Lager vermietet sind, „ist die Brandlast in den Gebäuden weitaus höher“, sagte Meyer. Denn gelagert würden unter anderem große Mengen an Pappe und Paper, Paletten und Kunststoffe. Das durchaus realistische Übungsszenario sah vor, dass acht Mitarbeiter des Unternehmens nach Brandausbruch gegen 19 Uhr vermisst wurden.

Feuerwehrleute unter Atemschutz suchten die Hallen ab und fanden die Vermissten. Sie wurden zum Stützpunkt gebracht, wo Helfer des DRK sie medizinisch versorgten. Neben dem Angriff über die Arolser und die Wolfhager Drehleitern von der Straße und vom Firmenhof aus gingen weitere Brandschützer unter Atemschutz an der Gebäuderückseite gegen das Feuer vor. Die Löschwasserversorgung war zu jeder Zeit ausreichend. Sehr zufrieden äußerten sich der Stadtbrandinspektor und seine Stellvertreter über die schnelle Ausrückzeit der Wehren und deren gutes Zusammenspiel. Auch ein Vertreter des Unternehmens KHS lobte den Ablauf.

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