Hausbesitzerin hörte Rauschen

Heizungskeller im Philosophenweg unter Wasser

Korbach. Wasser im Keller eines Wohnhauses am Philosophenweg in Korbach hat am späten Dienstagabend die Feuerwehr auf den Plan gerufen: Mit Tauchpumpe und Wassersauger legten die Brandschützer die betroffenen Räume wieder trocken.

Als sie zu Bett gehen wollte, „hörte ich ein Rauschen im Keller“, sagte die Hausbesitzerin. Beim Nachsehen entdeckte die Korbacherin, dass sich im Heizungskeller eine Zuleitung für den Heizkessel gelöst hatte und das Wasser ungehindert in den Raum geflossen war. Die Frau drehte den betroffenen Hahn ab und verständigte die Leitstelle, die die Kernstadtwehr alarmierte.

Wenige Minuten später trafen die Kameraden um Wehrführer Jörn Häußler im Philosophenweg ein und verschafften sich zunächst einen Überblick: Rund 1500 Liter Wasser waren nach Schätzungen des Einsatzleiters in den Heizungskeller geflossen. Weil der Heizungsraum durch eine Schwelle an der Zugangstür gegen ein Ausfließen von Heizöl im Schadensfall gesichert ist, hielt diese Schwelle auch das meiste Wasser im Raum. Lediglich geringe Mengen flossen in einen Vorraum und die - ebenfalls geflieste - Waschküche. Der Schaden hielt sich dadurch in Grenzen. Einzig zwei Holzregale waren nass geworden. Weil die Heizöltanks ordnungsgemäß mit einer Mauer baulich abgetrennt waren und der Kessel erhöht stand, war das Wasser nicht durch Öl verunreinigt worden.

Die Feuerwehrleute setzten zunächst eine Tauchpumpe und anschließend einen Wassersauger ein, um den Heizungskeller auszupumpen. In den anderen Räumen genügte der Einsatz von Flitschen, um das Wasser durch die Gartentür ins Freie zu befördern. Nach gut 45 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. „Ich bin so froh, dass die Feuerwehr so schnell und mit so vielen Leuten bei mir war“, sagte die Hausbesitzerin dankbar. Dies könne man gar nicht genug wertschätzen, zumal es sich um freiwillige Einsatzkräfte handele.

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Rubriklistenbild: © Agentur

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