Helle und freundliche Räume: Kindergarten Fürstenberg öffnet nach Umbau

Renovierungsfeier Kindergarten Fürstenberg von links Erzieherin Ulrike Krosse, Leiterin Maren Schwarz und Praktikantin Andrea Huneck mit den Kindern in der „Kreativecke“ Foto: Friedewald

Fürstenberg. Spielen, basteln, Bücher anschauen: Dafür haben die Mädchen und Jungen im Kindergarten Fürstenberg jetzt mehr Platz. Besucher haben die neuen Räume erkundet. Das Ergebnis der Renovierung und des Umbaus im Fürstenberger Kindergarten konnten sich Besucher am Sonntag anschauen. In den gut eineinhalb Jahren Bauzeit entstand ein völlig neues Raumkonzept.

Zahlreiche helle und freundliche Räume bieten den Kindern verschiedene Möglichkeiten, sich zu beschäftigen.

Der evangelische Kindergarten lud zu diesem Anlass zu einem Erntedankfest ein. Dieses begann am Morgen mit einem Gottesdienst, den die Kindergartenkinder und die Flötengruppe bunt mitgestalteten. Beim anschließenden Brunch im Gemeindehaus konnte man sich für die Erkundung des Kindergartens stärken.

Idyllisch in einer schmalen Seitenstraße gegenüber der Dorfkirche gelegen, präsentiert sich das alte, mit Schiefer verzierte Haus und versprüht nicht nur von außen, sondern nun auch endlich im Inneren einen ganz besonderen Charme.

„Jeder Raum im Kindergarten entspricht jetzt den neuen Auflagen, die eine solche Einrichtung erfüllen muss“, sagt Leiterin Maren Schwarz zum Auftakt der Führung, die im neuen Gruppenraum beginnt. Darin befinden sich mehrere Funktionsbereiche wie eine Kreativecke und ein Konstruktionsbereich, in denen die Kinder eigenständig und nach Lust und Laune spielen, basteln und Bücher anschauen können. Den Gruppenraum nennt Schwarz den „zusätzlichen Erzieher“. Das frühere Büro dient nun als Ruheraum „Sternenland“. Dort können sich besonders die jüngsten Kinder in einer gemütlichen Kuschelecke ausruhen und Hörspielkassetten hören. Eine neue Tür wurde in diesem Raum eingebaut, damit ein zusätzlicher Notausgang vorhanden ist.

Im Raum „Spieleland“, welcher vorher die Küche war, kann nun nach Herzenslust Indianer oder Kasperletheater gespielt werden. Hierzu stehen vielerlei Requisiten bereit. Aus dem Abstellraum wurde ein Wickelraum mit einer Dusche und einem Wickeltisch, auf den die Kinder über eine kleine Treppe steigen können. Dies entlaste die Erzieherinnen und lasse die Kinder selbstständig werden.

Zweites Stockwerk 

Zusätzlichen Platz bietet nun auch das zweite Stockwerk, welches früher eine Wohnung war. Das neue, geräumige Büro grenzt an eine Küche, einen Abstellraum und einen Waschraum. Dieser Bereich ist nur für die Erzieherinnen gedacht. „Wir sind froh über den neuen Platz, da es früher doch sehr eng war“, sagt Maren Schwarz.

Die 20 Kinder im Kindergarten Fürstenberg sind nun wieder vom Pfarrhaus, in das sie während der Bauarbeiten ausgelagert wurden, in das frisch renovierte Haus gezogen und freuen sich über die vielen neuen Möglichkeiten zum Spielen und Entdecken.

Insgesamt kosteten die Baumaßnahmen der Stadt Lichtenfels circa 10.000 Euro, von denen der Landkreis 20 Prozent finanzierte. Eine Lesung in der Bücherei von Pfarrer Nobeling und Bürgermeister Steuber rundete die Feier ab. Darin ging es unter anderem um das „Traumfresserchen“.

Von Marie Friedewald

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