HNA-Markt: Der Mercedes unter den ATVs

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Als Arbeitstier bezeichnet Mirko Gerlach den Polaris Sportsman 500 EFI.: Hier demonstriert er die Funktionsweise der Seilwinde.

Mit dem Polaris Sportsman 500 EFI möchte sich Mirko Gerlach aus Hemfurth am Edersee von seinem ATV (all terrain vehicle) trennen, das ihm die vergangenen Jahre über viel Freude bereitet hat.

Die Maschine des amerikanischen Herstellers Polaris, der als Mercedes unter den ATVs gilt, wartet mit allerlei Extras wie einem selbst gebauten Schneeschild, aber auch Original Zubehörteilen auf. Gekauft hat der 39-jährige Maschinenschlosser die Polaris Sportsman um sein Boot am Edersee ins Wasser lassen, um Schnee zu schieben, Holz zu machen und es zu transportieren und natürlich spielte der Spaßfaktor keine ganz unerhebliche Rolle. Doch inzwischen hat Gerlach das Boot verkauft, Pellets statt Scheitholz im Kamin und für das Schneeschieben hat der gebürtige Hemfurther sich eine Schneefräse angeschafft. Und zu seinem Bedauern kommt der Spaßfaktor im Gelände rund um Hemfurth ebenfalls zu kurz, sind die Wälder des Nationalparks Kellerwald-Edersee doch für das Befahren gänzlich ungeeignet. „Um nur rumzustehen, ist die Maschine dann doch zu teuer“, sagt Mirko Gerlach, der aber trotzdem auf den richtigen Käufer wartet. „Verschenken möchte ich auch nichts“, ist sich der Vater zweier Töchter, der sich die Zeit gerne mit angeln, segeln und schwimmen vertreibt, sicher. So haben sich auch bereits einige Kaufoptionen zerschlagen, weil die gepflegte Maschine Baujahr 2007 eben auch noch ihren Wert hat.

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HNA-Markt: Der Mercedes unter dern ATVs

Ein Schneeschild aus Edelstahl Marke Eigenbau, das sich nach links und rechts verstellen lässt, ist ebenso mit im Lieferumfang dabei wie eine Seilwinde, Filter, Öle, Ersatzantriebsriemen, verschiedenen Buchsen und andere Verschleißteile. An Sonderausstattungen weist das Polaris ATV vorne und hinten Stoßfänger, so genannte Puffer auf, außerdem sind Handprotektoren und hinten noch eine zusätzliche Reling vorhanden. Vorne und hinten hat die dunkelgrüne Maschine gar eine Art Kofferraum, in dem sich einiges an Ausrüstung verstauen lässt. Durch den zuschaltbaren Allradantrieb ist das ATV in jedem Gelände Zuhause, mehr als eine Millionen verkaufte Exemplare des Typs sprechen eine deutliche Sprache. Technisch ist die Maschine absolut in Ordnung, im August hat Mirko Gerlach, der sich als stellvertretender Wehrführer in der Hemfurther Feuerwehr stark macht, eine neue Batterie eingebaut, Anfang des Jahres hat er die Vorderreifen ausgetauscht. Bis in den November 2015 besteht noch TÜV auf dem ATV, das 45000 Kilometer gefahren ist. Um die Polaris zu fahren genügt ein Autoführerschein, allerdings besteht Helmpflicht. Gerlach beschreibt die Maschine, die einen Neupreis jenseits der 10000 Euro hat, als Arbeitstier und Kraftpaket. (zhs)

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