Vertreter für Waldeck-Frankenberg in Vorstand gewählt

Interessengemeinschaft will Gespräch mit Anrainern am Edersee verbessern

Untiefen in Herzhausen: Bereits im Mai fiel der Wasserstand des Edersees ab. Auch in den nächsten Wochen sei nicht mit Wasser zu rechnen, erklärte am Freitag Thomas Lippel vom Wasser- und Schifffahrtsamt in Hannoversch Münden Archivfoto: Demski

Waldeck-Frankenberg. Die Interessengemeinschaft Oberweser reagiert auf Beschwerden aus Waldeck-Frankenberg: Die Kommunikation mit den Edersee-Anrainern sei schlecht, hatten die Kommunen Waldeck, Edertal und Vöhl dem Verein vorgeworfen.

Die Interessen am See würden nicht genug berücksichtigt.

Die Stadt Waldeck hatte ein Jahr nach ihrem Eintritt die Interessengemeinschaft wieder verlassen. Schließlich wolle man keinen Beitrag für eine Gemeinschaft bezahlen, die gar nicht die eigenen Interessen vertrete. Jetzt trafen sich die Mitglieder der Interessengemeinschaft in Holzminden - auch Erster Kreisgeigeordneter Jens Deutschendorf, Bundestagsabgeordneter Thomas Viesehon, Hannelore Behle aus Diemelsee und Edersee-Kapitän Wilfried Meyer reisten an.

Die Diskussion über die verschiedenen Interessen an den hessischen Seen und der Weser entbrannte erneut. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Tourismus erinnerten an ihre Wünsche. Und Thomas Viesehon betonte: „Der Austritt Waldecks hätte durch bessere Kommunikation verhindert werden können.“

Vor allem die Ankündigung von Getreidetransporten auf der Weser hatte die Wellen im Waldecker Land hoch schlagen lassen - bevor sich am Ende herausstellte, dass diese Transporte ohnehin nur bei hohem Wasserstand im Winter stattfinden sollen. „Wir sollten trotz unterschiedlicher Interessen alle an einem Strang ziehen“, befand Vorsitzender Dr. Rolf-Jürgen Foellmer, „schließlich lässt sich das Wasser nicht teilen“.

Deutschendorf Beisitzer 

Um die Kommunikation mit den Edersee-Anrainern weiter zu verbessern, schlug der Vorstand eine Satzungsänderung vor. Künftig soll ein Beisitzer aus Waldeck-Frankenberg den Vorstand der Interessengemeinschaft ergänzen. Einstimmig wurde Jens Deutschendorf gewählt.

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