Interkulturelle Woche: 80 Nationalitäten gibt es in Korbach

Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern: Die Interkulturelle Woche ist ein Gemeinschaftsprojekt der evangelischen und katholischen Kirche, der türkisch-islamischen, der griechisch-orthodoxen Gemeinde, des Caritasverbandes Brilon, des DRK-Migrationsdienstes, des Diakonischen Werks und des Jobcenters Waldeck-Frankenberg sowie des Fachdienstes Soziale Angelegenheiten des Kreises und des Projektes MIT Korbach. Foto:  E. Müller

Korbach. „Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern“ ist das Motto der Interkulturellen Woche, die im Korbacher Bürgerhaus eröffnet worden ist. „Es ist wichtig, in Form einer solchen Begegnung zueinander zu finden - einer Begegnung, die für und von Menschen gestaltet ist.“

So erklärte Bürgermeister Klaus Friedrich das Projekt.

Allein die Tatsache, dass in Korbach etwa 80 Nationalitäten in Nachbarschaft miteinander leben, bedeute, dass jeder vierte Korbacher eine Zuwanderungsgeschichte habe, sagte Friedrich. Und weiter: „Vielfalt schafft Zukunft für Bürger mit und ohne Migrationshintergrund.“ Das bedeute die Chance auf gesellschaftliche Teilhabe ebenso wie auf politischen Mitgestaltung.

„Die Moschee lädt ein“ ist das Motto der türkisch-islamischen Gemeinden am Freitag, 3. Oktober. Von 12 bis 17 Uhr können Interessierte die Moschee in der Gabelsberger Straße 3 besuchen. Erstmals wird das Freitagsgebet öffentlich in Deutsch und Türkisch gehalten. (zek)

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