Jens Jordan ist neuer Finanzamtsvorsteher

Vor neuen Aufgaben: Finanzminister Thomas Schäfer (links) führte Jens Jordan (Mitte) offiziell in sein neues Amt ein. Sein Vorgänger Ralf Langguth (rechts) wird Lehrbereichsleiter an der Landesfinanzschule Rotenburg. Foto: Heinz

Waldeck-Frankenberg. Als „König", „Bestimmer" oder auch „Dirigent" war Jens Jordan bei seiner Amtseinführung von seinen Vorrednern bezeichnet worden.

Aber der neue Regierungsdirektor des Finanzamts Korbach-Frankenberg will nichts davon sein. „Ich sehe mich weder als König noch als Dirigent. Für mich geht mit der neuen Stelle ein Wunsch in Erfüllung“, sagte der gebürtige Marburger bei seiner Amtseinführung am Donnerstag in der Verwaltungsstelle Korbach.

Der aus Wiesbaden angereiste Finanzminister Thomas Schäfer führte Jordan offiziell in sein Amt ein. „Der ländliche Raum bringt seine ganz eigenen Herausforderungen mit sich. Sie werden hier den demografischen Wandel stärker spüren und brauchen im Umgang mit den Menschen eine besondere Sensibilität im Vergleich zum Ballungsraum“, sagte Schäfer. „Aber hier in der Region kennt man sich auch und es ist nicht so anonym.“

Jordan tritt die Nachfolge von Ralf Langguth an, der seit 2009 Finanzamtsvorsteher war. Langguth wird Lehrbereichsleiter an der Landesfinanzschule Rotenburg. „Sie stellen sich einer neuen Herausforderung und gleichzeitig so wichtigen Aufgabe: Sie führen junge Menschen an die Finanzverwaltung und die steuerrechtlichen Grundregeln heran“, sagte Finanzminister Schäfer an Langguth gewandt.

Auch Jordan fand lobende Worte für seinen Vorgänger: „Sie hinterlassen mir ein geordnetes Haus, dafür bin ich sehr dankbar.“ Mit Blick auf seine neuen Aufgaben sagte Jordan: „Ich trete meine Stelle in Zeiten vieler Veränderungen an. Wir bauen die elektronischen Angebote aus und viele Kollegen gehen in den Ruhestand. Wir müssen weiter Nachwuchs gewinnen und einen Wissenstransfer gewährleisten. Wichtig sind für mich auch weiterhin guter Service und kurze Kommunikationswege für den Bürger“, betonte Jordan. Er wolle im Dienste der Gesellschaft handeln.

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