Joey Kelly sprach in Bad Wildungen über seine Abenteuer

Bad Wildungen. Extremsportler Joey Kelly berichtete beim Herbstevent der Kreishandwerkerschaft und der Kasseler Bank in der Wandelhalle in Bad Wildungen über seine Abenteuer in vielen Ländern und Metropolen dieser Welt.

Einst Mitglieder der legendären singenden „Kelly-Family“, plauderte Joey Kelly eineinhalb Stunden locker und unterhaltsam vor 270 Besuchern über sein bewegtes Leben als Showstar, Buchautor, Unternehmer und Extremsportler.

Erzählte aus seinem Leben: Joey Kelly in Bad Wildungen. Foto:  Senzel

„Trainiert habe ich nach den Vorstellungen nachts, ich kenne alle großen Städte der Welt bei Nacht. In Peking habe ich mich einmal verlaufen“, erzählte er. Kelly wurde Weltmeister beim 24-Stunden-Lauf durch das Tal des Todes. „Ich habe meinen inneren Schweinehund überwunden. Das war ein größeres Erfolgserlebnis, als vor 50.000 Menschen zu singen.“

Sein Deutschlandlauf führte Joey Kelly über 900 Kilometer von der Nordsee bis auf die Zugspitze. „Ohne Geld, ohne zu betteln oder Geschenke anzunehmen.“ Geschlafen habe er in Gottes freier Natur, gekostet hat die Deutschland-Tour nur 9,24 Euro für eine Plane aus dem Baumarkt zum Drauflegen und zum Zudecken.

Gegessen hatte Kelly in den 18 Tagen nur das was er auf dem Weg fand. „Das war auch mal ein gerade tot gefahrenes Kaninchen. Es war noch warm.“ Nach der Deutschlandtour kam Kelly glücklich und gesund nach Hause, deshalb will er auch im kommenden Jahr noch einmal durch Deutschland laufen. Dieses Mal ist Start an der Ostsee.

„Haben Sie Lust“, fragte er in die Wandelhalle. „Ich suche noch ein paar, die mit mir laufen.“ Spontan meldete sich niemand.

Seinen Zuhörern hatte Joey Kelly auch etwas mitgebracht. Im Foyer der Wandelhalle lagen stapelweise Kelly-Family-CDs. „Die sind umsonst, die will keiner mehr haben“, sagte er. (zcm)

www.joeykelly.de

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