Kaminbrand: Bewohner erlitt Rauchvergiftung

Wetterburg. Bei einem Kaminbrand in der Burgstraße hat ein 58-jähriger Hausbewohner vermutlich eine Rauchvergiftung erlitten.

Der Mann sei von der Besatzung eines Rettungswagens ins Bad Arolser Stadtkrankenhaus eingeliefert und dort stationär zur Beobachtung aufgenommen worden, sagte ein Beamter der Arolser Polizei am Mittwochmorgen. Bei dem Brand am Vorabend gegen 22.20 Uhr sei kein Schaden an dem Mehrfamilienhaus in der Burgstraße 16 entstanden. Der 58-Jährige hatte laut Feuerwehr eigene Löschversuche unternommen und sich dabei eine Rauchgasvergiftung eingehandelt. Vermutlich von einem Holzofen ausgehend hatte es laut Polizei eine Verpuffung mit starker Rauchentwicklung im Kamin gegeben. Kurzzeitig habe der Schornstein auch gebrannt, die Flammen seien aber von selbst erloschen, so der Polizist.

Nach Angaben des stellvertretenden Stadtbrandinspektor Michael Seebold, der gemeinsam mit dem Wetterburger Wehrführer Sven Ammenhäuser die Einsatzleitung hatte, schlugen beim Eintreffen der Feuerwehren aber noch Funken aus dem Kamin. Die Feuerwehren aus Bad Arolsen und Wetterburg waren mit fast 30 Einsatzkräften ausgerückt. Sie kontrollierten die Wohnräume an allen Revisionsklappen, überprüften den Kamin von außen vom Korb der Drehleiter aus, setzten die Wärmebildkamera und einen Hochdrucklüfter ein. Der von der Feuerwehr angeforderte Bezirksschornsteinfegermeister war vor Ort, reinigte den Kamin gründlich und entfernte so die Reste von Glanzruß. Gegen Mitternacht rückten die Einsatzkräfte ab.

Quelle: www.112-magazin.de

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