Tote auf dem Campingplatz

Kommentar zur Tragödie am Edersee: "Nicht zu verstehen"

Matthias Müller zur Edersee-Tragödie.

Edersee. Wenn eine solche Tragödie geschieht wie jetzt am Edersee, dann fehlen manchem die Worte. Drei Frauen hatten sich gemeinschaftlich zum Suizid verabredet, am Mittwochabend fand man ihre Leichen. Wie soll man mit dem Unglück umgehen? Dazu ein Kommentar von HNA-Redakteur Matthias Müller.

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Es bleibt jetzt wohl nur, zuzugeben, dass man nicht wirklich verstehen kann, was Menschen zu diesem Schritt bewegen kann. Wie sollte man auch? Schließlich weiß man als Beobachter nichts über die einzelnen Schicksale, die dahinterstehen. Und die genauen Details dazu, die von den Ermittlern geprüft werden, gehören ohnehin ins Private.

Was die Ereignisse auf dem Campingplatz jedoch in das Licht der Öffentlichkeit rückt, ist die Art und Weise, wie hier offenbar drei Frauen, die hunderte von Kilometern entfernt lebten, gemeinsam aus dem Leben geschieden sind. Nach dem, was die Kripo weiß, haben sie sich über soziale Netzwerke kennengelernt und ihr Treffen gezielt verabredet. Das ist eine neue Dimension, die man bisher so nicht kannte.

Hier hat das Internet offenbar eine tragische Vermittlerrolle eingenommen und drei Menschen zusammengeführt, die sich darin einig waren, dass sie nicht mehr leben möchten.

Drei Tote auf Campingplatz am Edersee gefunden

Campingplatz am Edersee
 © dpa
Campingplatz am Edersee
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Campingplatz am Edersee
 © 112-Magazin
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Campingplatz am Edersee
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Campingplatz am Edersee
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Drei Tote auf Campingplatz am Edersee gefunden
Drei Tote auf Campingplatz am Edersee gefunden © HNA/112magazin
Drei Tote auf Campingplatz am Edersee gefunden
Drei Tote auf Campingplatz am Edersee gefunden © HNA/112magazin

Archiv-Video: Tote auf dem Campingplatz

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