Kommunalwahl: 128.000 dürfen am Sonntag im Landkreis ihre Kreuze machen

Waldeck-Frankenberg. Wer bestimmt künftig die Kreispolitik in Waldeck-Frankenberg? Wie setzen sich die Parlamente in den 22 Städten und Gemeinden in den kommenden fünf Jahren zusammen?

Wer sitzt zukünftig in den Ortsbeiräten? Vor der Kommunalwahl am Sonntag herrscht Spannung in den Rathäusern und im Kreishaus. Rund 128.000 Wahlberechtigte in unserem Landkreis sind aufgerufen, ihre Kreuzchen zu setzen; die Wahllokale sind am Sonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Zusätzlich geht es in Willingen und Volkmarsen um das Amt der Bürgermeister: In Willingen kandidiert einzig Amtsinhaber Thomas Trachte, in Volkmarsen gilt Amtsinhaber Hartmut Linnekugel als klarer Favorit gegen seinen Herausforderer Henricus Pillardy (alle parteilos).

Derweil werden die Karten in den Städten und Gemeinden neu gemischt. Besonders die Volksparteien CDU und SPD blicken gespannt auf das Votum, denn der kommunale Wahlkampf war vor allem von einem nationalen und internationalen Thema geprägt: der Flüchtlingspolitik.

Der hessischen Kommunalwahl folgen am 13. März gleich drei Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Dabei blicken die etablierten Parteien auf das Abschneiden der AfD, die auch in Waldeck-Frankenberg zum ersten Mal für den Kreistag antritt. Damit steht am 6. März zum Auftakt des Wahlreigens auch die hessische Kommunalwahl im Blick der Bundespolitik.

Am Sonntag aber geht es um die Politik vor Ort, hier in Waldeck-Frankenberg. Gewählt werden die Abgeordneten, die in Kreistag, Städten und Gemeinden sowie den Ortsbeiräten künftig entscheiden. Vor fünf Jahren lag die Wahlbeteiligung für den Kreistag bei 51,1 Prozent, bei der Briefwahl zeichnete sich in den vergangenen Tagen eine ähnliche Beteiligung ab.

Bis Sonntagabend werden von der Kommunalwahl nur Trendergebnisse vorliegen. Berücksichtigt werden bei dieser ersten Auszählung nämlich nur die Stimmzettel mit Listen-Kreuzen, auf denen nicht kumuliert und panaschiert wurde. Vorläufige amtliche Endergebnisse werden erst am Montagnachmittag vorliegen, für den Kreistag wohl frühestens am Dienstag.

Weil viele Mitarbeiter der Verwaltungen am Montag mit dem Auszählen beschäftigt sind, kann es in den Rathäusern zu Einschränkungen kommen, einige sind ganz geschlossen.

Rubriklistenbild: © dpa

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