Reinigungsarbeiten: Feueralarm in Metzgerei ausgelöst

Symbolbild Feuerwehr

Korbach. Zweimal innerhalb weniger Stunden ist die Korbacher Feuerwehr ausgerückt, weil Brandmeldeanlagen ein vermeintliches Feuer anzeigten.

In einem Fall war ein Defekt für den falschen Alarm verantwortlich, im anderen Fall waren es Reinigungsarbeiten. Mit einem Hochdruckreiniger hatte ein Mitarbeiter eines Lebensmittelgroßhandels am Korbacher Stadtrand die Metzgerei des Unternehmens gesäubert, als am Dienstag gegen 18.20 Uhr Wasserdampf in den Sensor der Brandmeldeanlage geriet. Daraufhin lief nach Auskunft von Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt bei der Rettungsleitstelle ein Feueralarm auf – umgehend wurde die Feuerwehr alarmiert, die in die Frankenberger Landstraße ausrückte. Die Kameraden brauchten lediglich die Anlage wieder „scharf“ zu schalten und kehrten zum Stützpunkt am Südring zurück.

Wenige Stunden später, um 23.38 Uhr, lief erneut ein von einer Brandmeldeanlage ausgelöster Alarm bei der Leitstelle auf. Diesmal, so der Stadtbrandinspektor, wurde ein vermeintliches Feuer aus der Versandabteilung eines Unternehmens für Weidezaun- und Signaltechnik in Homberger Weg angezeigt. Die Feuerwehr rückte aus und stellte am „Einsatzort“ fest, dass ein technischer Defekt die Anlage hatte auslösen lassen.

„Wenn der Alarm eingeht, wissen wir nicht, ob es sich um einen Ernstfall oder einen Fehlalarm handelt“, erklärte der Stadtbrandinspektor. Jeder von einer Brandmeldeanlage ausgelöste Alarm müsse daher ernst genommen werden. Allein in Korbach und den Ortsteilen sind mehr als 50 größere Firmen oder öffentliche Gebäude mit sogenannten Automatischen Brandmeldeanlagen (BMA) ausgestattet.

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