Kraftstoffmangel auch im Landkreis Waldeck-Frankenberg

Engpässe bei Aral: Bei der Tankstelle in Sachsenhausen gab es am Montag nur noch Super E10. Foto:  Brauner

Waldeck-Frankenberg. Der Aral-Tankstelle in Waldeck-Sachsenhausen ging der Sprit aus. Grund dafür: der Lokführerstreik. Aber auch der Ferienbeginn sorgte für eine erhöhte Nachfrage. In Willingen und Bad Arolsen gab es keine Probleme.

„Seit Freitag haben wir kein Diesel mehr, seit Sonntag kein Super und jetzt ist auch kein Super Plus mehr da“, sagte Dietmar Bücker, Inhaber der Tankstelle. Seit 1978 besitze seine Familie die Tankstelle, aber in diesem Maße habe er das noch nicht erlebt.

„Ich habe dadurch mindestens 10.000 Euro weniger Umsatz“, sagte Bücker. Seine Kunden müsse er wegschicken. An den Zapfsäulen hängen weiße Papiere. Darauf steht: „Wegen des Lokführerstreiks haben wir keinen Dieselkraftstoff mehr.“ Am Wochenende hatte Aral im Raum Kassel die Engpässe mit mehreren Faktoren begründet: Neben dem Lokführerstreik gab es eine hohe Nachfrage wegen des Ferienbeginns. Das Zentallager in Kassel sei leer, hieß es.

Bei der Aral-Tankstelle in Willingen gibt es keine Engpässe. Nachdem am Wochenende viel Kraftstoff verkauft worden sei, gab es am Montag wie geplant Nachschub. „Wir haben eine Lieferung aus Gelsenkirchen bekommen“, sagt Tankstellen-Leiter Markus Rummel.

Auch in Bad Arolsen gab es keine Engpässe, bestätigte der Aral-Tankstellenbetreiber. „Bei uns ist alles okay und genügend Kraftstoff da“, sagte er auf Anfrage der HNA. (akl/mow/fbr)

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