AWO-Kreisverband für Hospiz-Haus in Korbach

Ein Haus für die Sterbebegleitung: Der AWO-Kreisverband spricht sich für ein Hospiz am Standort Korbach aus. Foto: dpa

Waldeck-Frankenberg. In die Diskussion um den Standort eines Hospiz-Hauses hat sich auch der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt eingeschaltet. Er plädiert für die Hanse- und Kreisstadt.

Über den Standort eines Hospiz-Hauses haben die Mitglieder des Kreisverbandes in der Delegiertenkonferenz der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Waldeck-Frankenberg diskutiert. Die aktuelle Berichterstattung über einen großzügigen Spender für den Neubau eines stationären Hospizes in der Stadt Korbach habe das Thema wieder auf den Tisch gebracht, berichtete Denis Delaruelle, der stellvertretende Vorsitzende des AWO-Kreisverbandes.

Da der Ortsverein Helsen der AWO lose Kontakte zu dem Hospizverein in Bad Arolsen geknüpft hatte, ist nach seinen Angaben die Diskussion um das geplante stationäre Hospiz im Landkreis aufmerksam verfolgt worden. Da auch die Arbeitsschwerpunkte des AWO-Kreisverbandes in dem Korbacher „Altkreis“ stattfinden, wäre es natürlich bevorzugt worden, diese Einrichtung in der Hanse- und Kreisstadt zu bekommen. Daher war die Entscheidung für Frankenberg für die Mitglieder etwas enttäuschend, erklärte Delaruelle.

„Die Berichte in Zusammenhang mit Spender Herbert Kuhaupt haben jetzt neue Hoffnungen geweckt.“ Auch die Information der Mitarbeiter des Hospizvereins, die Kirche stelle ein Grundstück zur Verfügung, klinge hoffnungsvoll, meinte der AWO-Kreisverband. Der Standort eines stationären Hospizes im Landkreis sei ein schwieriges Thema und es gebe gute Argumente für beide Standorte (Korbach und Frankenberg). Aber die neuen Voraussetzungen hätten den Vorstand der AWO Waldeck-Frankenberg dazu bewegt, Landrat Dr. Reinhard Kubat in einem Brief um erweiterte Überlegungen für einen vielleicht zusätzlichen Standort Korbach zu bitten. (aha)

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