Literarischer Frühling mit TV-Moderator di Lorenzo

Giovanni di Lorenzo: Chefredakteur „Die Zeit“ und Fernseh-Moderator. Fotos: dpa

Waldeck-Frankenberg. Der Bestseller-Autor Klaus Modick sowie der Talkshow-Moderator Giovanni di Lorenzo sind weitere Stargäste beim Festival Literarischer Frühling 2016.

Das teilen die Veranstalter jetzt mit, nachdem sie bereits die Teilnahme der Krimiautorin Ingrid Noll bekannt gegeben hatten. Und sie nennen weitere Autoren und Details zum Programm.

Klaus Modick wird den dreitägigen Workshop für kreatives Schreiben leiten. „Wir freuen uns sehr, mit Klaus Modick wieder ein literarisches Großkaliber für den Workshop gewonnen zu haben“, sagt Mitorganisatorin Christiane Kohl. Modicks neuestes Buch „Konzert ohne Dichter“, das viele Monate lang auf den Bestsellerlisten stand, gilt als Meisterwerk eines Künstlerromans. Das Buch, das während des Festivals bei einem Lese-Dinner vorgestellt werden wird, beschreibt das Leben in der Maler-Kolonie in Worpswede, in der vor mehr als 100 Jahren Künstler wie der Jugendstil-Maler Heinrich Vogeler, die Malerin Paula Modersohn-Becker und der Dichter Rainer Maria Rilke aufeinander trafen.

Mit von der Partie beim Literaturfestival ist auch wieder der Journalist Axel Hacke, der mit seinen satirischen Kolumnen zum Zeitgeschehen Millionenauflagen erreicht hat und schon in diesem Jahr bei einem Auftritt auf Schloss Waldeck das Publikum zu frenetischen Beifallsstürmen hinriss.

Er wird das Festival am Samstag, 9. April 2016, eröffnen und zudem am folgenden Tag gemeinsam mit Giovanni di Lorenzo über aktuelle Fragen in Politik und Gesellschaft diskutieren. Die beiden Journalisten hatten 2010 gemeinsam das Buch „Wofür stehst du?!“ herausgebracht und wollen die darin geführte Debatte über das gesellschaftliche Engagement der heutigen Deutschen im Lichte der aktuellen politischen Entwicklung fortsetzen.

Des Weiteren werden bei den mehr als zwei Dutzend Lesungen, Lese-Dinners und Diskussionsveranstaltungen als belletristische Autoren auch Nora Bossong mit ihrem Roman über den italienischen Kommunistenführer Antonio Gramsci („36,9 Grad“) und der deutsch-türkische Schriftsteller Feridun Zaimoglu mit seinem Buch „Siebentürmeviertel“ erwartet; darin geht es um das Schicksal eines emigrierten deutschen Jungen in der Zeit des Zweiten Weltkriegs in Istanbul.

(nh/mab)

Welche weiteren Veranstaltungen vorgesehen sind, lesen Sie in der gedruckten Freitagausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

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