Kreisel mit Bad Wildunger Stern

Kreisel an der Wäschebachkreuzung: Der Wettbewerbsgewinner schlägt einen 3,30 Meter hohen goldenen Stern vor. Zeichnung: nh

Bad Wildungen. Der Gestaltungswettbewerb für zwei Verkehrskreisel in Bad Wildungen ist entschieden. Wenn das Parlament mitzieht, wird sich künftig auf dem Kreisel an der Wäschebachkreuzung der goldene Stern des Stadtwappens wie vom Himmel gefallen in die Grünfläche bohren.

Künstler Andreas Kopp aus Paderborn hat diesen Stern entworfen. Mit diesem Vorschlag sowie einer Planung für den Lindentorkreisel mit 13 Markierungsnadeln, wie man sie von der Navigation bei Google-Maps her kennt, gewann er den ersten Preis beim Gestaltungswettbewerb für die beiden Kreisel.

„Die beiden Kreisel an exponierter Stelle mit hohem Verkehrsaufkommen bieten viel Raum für die Gestaltung. Natürlich könnte man dort auch Blumen pflanzen, aber man sollte dort Dinge zulassen die ein gewisses Alleinstellungsmerkmal darstellen“, sagte Bürgermeister Volker Zimmermann bei der Preisverleihung im Rathaus.

Neun Künstler oder Architekten hatten ihre Entwürfe eingereicht. „Es gab viele gute Ansätze“, stellte der Rathauschef fest. Die Jury tagte etliche Stunden und sprach schließlich dem Paderborner Künstler Kopp den mit 3000 Euro dotierten ersten Preis zu. Zwei zweite Plätze mit je 1500 Euro Preisgeld gingen an Michael Göbel aus Kassel und das Büro jsp Architekten aus Bad Wildungen.

Für die Gestaltung beider Kreisel stehen 45 000 Euro zur Verfügung. Über die Umsetzung entscheidet die Stadtverordnetenversammlung. (sch)

Mehr über die Preisverleihung und die prämiierten Entwürfe lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Waldeckische Allgemeine.

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