Kurden demonstrierten auf dem Hanseplatz gegen den IS

Korbach. Eine Kundgebung gegen den Islamischen Staat (IS) fand am Freitagnachmittag auf dem Hanseplatz in Korbach statt. Etwa 130 Menschen aus dem Waldecker Raum kamen zu der Demonstration, die von Kurden organisiert wurde.

Die Teilnehmer zeigten Plakate mit Aufschriften wie „Stoppt Massaker“ und „Frieden statt Hass und Gewalt“. Sie riefen gemeinsam „Stoppt ISIS“, sie klatschten und tanzten zu kurdischer Musik, um Aufmerksamkeit zu erregen. Männer, Frauen und Kinder waren dabei, um auf die „menschenverachtende Organisation IS“ aufmerksam zu machen und zu warnen: „IS bedroht nicht nur den Nahen Osten, sondern die ganze Welt.“

Ein Kampf gegen den IS müsse „global und konsequent“ erfolgen. Neben den kurdischen Gebieten im Nordirak werde auch „mit aller Brutalität“ die Region Kobane in Nordsyrien angegriffen werde. Sie kritisierten, dass Angriffe des IS in Westkurdistan und Nordsyrien weitgehend unbeachtet blieben.

Der Teilnehmer Serkan Kaplan sagte: „Wir sind hier, um Freiheit für die Kurden im Irak, in Syrien und in der Türkei zu fordern.“

Mehr dazu lesen Sie in der Printausgabe der HNA Waldecker und Frankenberger Ausgabe von Samstag.

Von Stefanie Rösner

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