Wahl am 5. Juli

CDU will den Wechsel: Frese nun offiziell Landrats-Kandidat

Symbol: Anpacken statt reden, dafür solle ihr Landratskandidat stehen, machte die CDU am Freitagabend deutlich. Unser Bild zeigt den Bewerber Karl-Friedrich Frese (2. von links) mit Parteifreunden und Familie. Foto: Müller

Waldeck-Frankenberg. Waldeck-Frankenberg. Die CDU geht mit Karl-Friedrich Frese in das Rennen um den Posten des Landrats in Waldeck-Frankenberg.

Seit Freitagabend ist der Bromskircher Bürgermeister, dessen Kandidatur bereits angekündigt war, offizieller Kandidat der Christdemokraten für die Wahl am 5. Juli.

Auf dem Kreisparteitag der CDU in der Korbacher Stadthalle erhielt er 97,3 Prozent der Stimmen (145 von 149). Amtsinhaber Dr. Reinhard Kubat war von der SPD bereits nominiert worden.

Der 55-jährige Kandidat der Christdemokraten ließ in seiner Rede keine Zweifel an seinen Ambitionen: „Zum 1. Januar 2016 gibt es einen neuen Landrat in Waldeck-Frankenberg - der heißt Karl-Friedrich Frese“, rief er den Delegierten zu.

Er übte Kritik an der Amtsführung von Landrat Kubat: Die Kosten für die zu reaktivierende Bahnstrecke liefen aus dem Ruder, das Kreiskrankenhaus brauche Millionen aus der Kreiskasse, die Wirtschaft im Landkreis habe keine Lobby, so Frese. Bei solchen Punkten wolle er ansetzen, darüber hinaus Schulden abbauen, rascher für schnelles Internet im ganzen Landkreis sorgen, die Verwaltungsstrukturen verbessern, für bessere interkommnuale Zusammenarbeit - auch zwischen Landkreisen - sorgen, den Tourismus und den Kreisstraßenbau fördern. Er wolle ein Landrat aller Waldeck-Frankenberger sein, bürgernah, aber auch entscheidungskräftig.

Man stelle an diesem Abend die Weichen für die Zukunft in Waldeck-Frankenberg, sagte CDU-Kreisvorsitzender Armin Schwarz. Karl-Friedrich Frese sei mit seiner Vita - in Arolsen geboren, in Gembeck aufgewachsen in Korbach Abitur und Arbeit in der Kreisverwaltung, jetzt Bürgermeister von Bromskirchen - ein Waldeck-Frankenberger im besten Sinne. „Noch 107 Tage liegen vor uns, dann ist D-Day, dann ist Wahltag“, rief er ins Mikrofon. Bis dahin müsse man einen kraftvollen Wahlkampf führen. „Unser Ziel ist, dass wir die Wahl im ersten Durchgang gewinnen.“

Mehr lesen Sie in den gedruckten Montagsausgaben der HNA in Waldeck-Frankenberg.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.