Wahl zur schönsten Nixe der Welt

Sachsenbergerin wird Vierte bei besonderem Miss-Wettbewerb

Auf dem Laufsteg: Marion Hütter aus Sachsenberg. Foto: jbu

Marion Hütter aus Sachsenberg hat sich gegen mehr als 20 weitere „Meerjungfrauen“ durchgesetzt und beinahe sogar den Titel gewonnen: Bei der Wahl zur schönsten Nixe der Welt erreichte sie den vierten Rang.

Die 24-jährige Kosmetikerin hatte zuvor die Vorwahl im ägyptischen Port Ghalib gewonnen und darf sich nach dem gastgebenden Hotel „Miss Read Sea“ nennen. Bei einer Misswahl in Marburg war der Chef der Agentur Euromodel, William Balser, auf die Sachsenbergerin aufmerksam geworden. Nach ihrer Bewerbung wurde sie ausgewählt, stellvertretend für die verhinderte philippinische Teilnehmerin nach Ägypten zu reisen.

Dabei ging es nicht nur um das Aussehen der Frauen: Neben den Fotoshootings maßen sich die Badenixen zum Beispiel auch im Langstreckentauchen. Ihre Bekleidung, zu der neben den typischen Flossen einer Meerjungfrau auch Kleider, Bikinis und heimatliche Tracht gehörten, kreierten sie selbst.

Gerade diese Kombination sei das besondere der „Mermaid“-Wahlen, findet Marion Hütter: Sie seien nicht so oberflächlich wie andere Misswahlen, denn die Teilnehmerinnen müssen sich auch in sportlichen Aufgaben beweisen. Außerdem gehe es um Etikette, Ordnung und Anstand.

Von Spannungen in dem nordafrikanischen Land habe sie nichts gespürt. „Wir waren die ganze Zeit total sicher, wir hatten großen Spaß und zu keiner Sekunde Angst. Ägypten ist ein tolles Land und die Menschen dort sind sehr herzlich“, sagt sie.

Auch der Schauplatz des Wettbewerbs wurde nicht zufällig gewählt: Ganz in der Nähe befindet sich das Gilf el-Kebir, ein Naturschutzpark mit Sandstränden und Korallenriffen. Hier wurden prähistorische Höhlenmalereien gefunden, darunter auch die ältesten bekannten Darstellungen von Meerjungfrauen ähnelnden Wesen.

Marion Hütters Traum ist es, irgendwann einmal die ganz Großen des Showgeschäfts zu frisieren, sagte sie uns. In Ägypten hatte die 24-Jährige schon die Möglichkeit, mit einigen internationalen Stylisten zu arbeiten. „Ich habe viel gelernt“, sagt die junge Frau aus Sachsenberg. Im Moment macht sie eine zweite Ausbildung zum Hair- und Make-Up-Artisten, eine klassische Friseurausbildung soll noch folgen, kündigt sie an. (jbu)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.