Schule Dalwigksthal: Dorftreff für Demografie-Preis nominiert

Lichtenfels. Die Bürgergenossenschaft Schule Dalwigksthal ist für den Hessischen Demografie-Preis 2014 nominiert. 58 Initiativen hatten sich insgesamt beworben, die besten acht Bewerber werden zur Preisverleihung am Donnerstag, 9. Oktober, in die Hessische Staatskanzlei nach Wiesbaden fahren.

Mit dabei sind dann auch die Nominierten aus dem Lichtenfelser Ortsteil.

„Es ist immer wieder toll, wenn man so weit kommt und so viel Beachtung findet“, freut sich Frauke Frank, stellvertretende Vorsitzende der Bürgergenossenschaft. „Egal, welcher Platz es wird, für uns ist es ein Gewinn.“ Aufgeregt waren die Dalwigksthaler, als sie ihr Projekt persönlich vor den zwölf Jurymitgliedern vorstellten, berichtet Frank. Der Chef der Hessischen Staatskanzlei und Demografiebeauftragte der Landesregierung, Staatsminister Axel Wintermeyer, wird die Gewinner bei der Preisverleihung am Donnerstag verkünden.

Unter dem Motto „Wo Ideen Freiraum haben - Leben auf dem Land“ steht der Preis in diesem Jahr. 58 Kommunen, Vereine, Stiftungen und Initiativen haben sich um den mit 20 000 Euro dotierten Preis beworben. Für die Jury keine leichte Arbeit: „Es waren harte Entscheidungen“, sagt Simone Schüfer von der Staatskanzlei, die den Juroren ebenfalls angehört. Die Entscheidung war knapp, deshalb werden auch zwei dritte Preise in diesem Jahr vergeben.

Der Herausforderung, das Dorfgemeinschaftshaus bzw. die alte Schule auch ohne finanziellen Zuschuss der Kommune zu erhalten, stellte sich die Bürgergenossenschaft. 2011 drohte die Schließung des DGH aufgrund der kommunalen Finanzsituation. Die Bürgergenossenschaft wurde schließlich mit dem Ziel gegründet, den Treffpunkt zu erhalten und durch eine wirtschaftlich betrieben Gastronomie zu finanzieren. Längst erfreut sich das Projekt großer Beliebtheit und stärkt das dörfliche Leben in dem kleinsten der Lichtenfelser Ortsteile. An vier Tagen pro Woche ist der Dorftreff geöffnet.

Nominiert sind auch Projekte aus den Landkreisen Gießen, Kassel, Hersfeld-Rotenburg, Rheingau-Taunus und dem Schwalm-Eder-Kreis. (nh/ren)

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