Seniorenheime: Bei Hitze besonders auf Bewohner achten

Den Durst stillen: Bei sehr heißen Temperaturen wird nicht nur älteren Menschen geraten, lieber über den Durst zu trinken, aber natürlich nur alkoholfreie Getränke. Foto: nh

Lichtenfels. Wie Hitze vor allem Ältere belastet und wie diese sich schützen können, zeigen wir am Beispiel des Seniorenzentrums Lichtenfels.

Der Öffentlichkeitsbeauftragte Thomas Müller beantwortet unsere Fragen dazu, wie die Betreuungseinrichtung mit Temperaturen über 30 Grad umgeht.

Herr Müller, warum können Temperaturen über 30 Grad besonders für ältere Menschen gefährlich sein?

Müller: Die Körper älterer Menschen sind grundsätzlich weniger leistungsfähig als in jungen Jahren. Für einen geschwächten oder gar kranken Körper bedeutet Hitze eine zusätzliche Belastung. Hauptgefahr ist natürlich mangelnde Wasserversorgung. Gerade ältere Menschen neigen dazu, weniger Flüssigkeit aufzunehmen. Hinzu kommt, dass Senioren weniger schwitzen. Dies kann zu einer gefährlichen Steigerung der Körpertemperatur führen.

Was können gesundheitliche Folgen von zu viel Hitze sein? 

Müller: Insbesondere Austrocknung durch zu wenig Flüssigkeitszufuhr sowie Herz-Kreislauf- oder Stoffwechsel-Erkrankungen zählen zu den gesundheitlichen Folgen von Hitze.

Wie sollte man reagieren, wenn man Probleme wie Kreislaufschwäche bemerkt?

Müller: Die betroffene Person sollte in einem kühleren Raum hingelegt werden. Dabei sollten ein kaltes Getränk angeboten, die Vitalwerte gemessen und gegebenenfalls die Kleidung geöffnet werden. Wenn sich der Zustand dadurch nicht bessert, muss ein Arzt verständigt werden.

Wie die Pfleger die Senioren auf solche heißen Tage vorbereiten, welche Vorsichtsmaßnahmen nötig sind und weitere Antworten zum Thema lesen Sie in der gedruckten Mittwochausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

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