Nationalpark Kellerwald-Edersee: Douglasien stehen im Weg

Müssen weichen: Beim Fällen und Abtransport der Douglasien werden vorhandene Laubbäume geschont. Archivfoto:  dpa

Kellerwald. Im Gebiet des Nationalparks Kellerwald-Edersee werden Bäume gefällt, die für ihren Standort nicht typisch sind. Es handelt sich um Douglasien.

Teile davon wurden schon entfern. Wegen der noch anstehenden Arbeiten kann es laut Nationalparkamt weiterhin zu zeitweiligen Einschränkungen des Straßenverkehrs entlang der Straße zwischen Frebershausen und Frankenau sowie an den betroffenen Rad- und Wanderwegen im Großschutzgebiet kommen.

Die Nationalparkverwaltung bittet um Verständnis. Während der vom Amt als „Waldentwicklungsmaßnahme“ bezeichneten Arbeiten, die an der Nationalparkgrenze zwischen Frankenau und Frebershausen erledigt werden, könne es zu Behinderungen im Straßenverkehr kommen.

„Um Gefährdungen von Verkehrsteilnehmern durch herabrutschende Bäume oder Steine zu verhindern, wird in der zweiten Kalenderwoche, vom 5. bis voraussichtlich zum 10. Januar, eine Geschwindigkeitsreduzierung auf dem Straßenabschnitt der Straße zwischen dem Bad Wildunger Stadtteil und Frankenau eingerichtet werden“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Aus Sicherheitsgründen müsse während der „Waldmanagementmaßnahmen“ am Rabenstein die Mehler-Holz-Route und der Goldgräberpfad gesperrt werden. Eine Umleitung für Nationalpark-Besucher könne dort nicht angeboten werden. „Erholungssuchende, die den Nationalpark Kellerwald-Edersee ursprünglich am Affolderner Berg erleben wollten, wählen bitte alternative Routen aus“, empfiehlt das Amt.

Sämtliche Routen inklusive Übersichtsplan zum Download sowie einen Routenplaner zu den jeweiligen Nationalpark-Wanderparkplätzen gibt es hier.

Das Fällen der Bäume soll bis Mitte Februar vor dem Beginn der Brut- und Setzzeiten abgeschlossen sein. (nh/ukl)

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