Neue Küchenzeile und Wickelkommode für Kindergarten Immighausen

Erzieherinnen, Vertreter von Kirche, Stadt, Dorf und Elternbeirat mit Kindern im Betreuungsraum, wo eine neue Küchenzeile installiert worden ist. Rechts der neue Wickeltisch. Foto: Rösner

Immighausen. Mit neuen Möbeln werden die Räume des Kindergartens Immighausen jetzt optimal ausgenutzt.

Wo vorher ein Abstellraum war, steht jetzt ein moderner Wickeltisch. Und wo vorher eine kleine Kinderküche stand, ist nun eine praktische, größere Küchenzeile installiert. Um das zu feiern, haben die Erzieherinnen am Freitag Vertreter des Elternbeirates, der Kirche und der Stadt empfangen.

Die Spülmaschine war defekt, der Stauraum darin zu gering und der Wickeltisch ein Provisorium. So beschreibt die Kindergartenleiterin Irene Bangert die Umstände, wie sie bis vor Kurzem waren. „Das war nicht zeitgemäß.“ Seit vergangenem Sommer leitet sie die Kita, in der zurzeit 18 Kinder von anderthalb bis sechs Jahren betreut werden.

„Irene Bangert ist mit viel Herzblut und Engagement dabei“, sagte am Freitag PfarrerBurkhard Uffelmann. „Die neue Leiterin hat frischen Wind reingebracht“, betonte der Lichtenfelser Bürgermeister Uwe Steuber. Irene Bangert und die Erzieherinnen entwickelten Ideen und setzten sie gemeinsam mit der evangelischen Kirche, dem Träger der Kita, und der Stadt um. 8000 Euro hat die neue Einrichtung gekostet. 10 Prozent davon hat die Kirche (Gesamtverband Lichtenfels/Eisenberg) gezahlt, den überwiegenden Teil die Stadt. Frank Pieper, Ortsvorsteher in Immighausen, hat mit seiner Holzbau-Firma die Wickelkommode passgenau für den schmalen Raum gezimmert, der zuvor als Abstellkammer diente.

„Die Änderungen erleichtern unsere pädagogische Arbeit.“ 

Auch das Büro ist umgestaltet worden, und nun gibt es dort mehr Platz zum Arbeiten. „Die Änderungen erleichtern unsere pädagogische Arbeit“, betonte Bangert. Die Küchenzeile enthält auch Ofen und Herd sowie zwei separate Waschbecken. Nun sei es möglich, dort zu kochen, falls einmal Bedarf bestehe. Bislang hat der Kindergarten bis 12.45 Uhr geöffnet, und die Kinder essen zuhause zu Mittag. Doch vielleicht müsse das Angebot irgendwann ausgeweitet werden. Darauf sei die Kita nun vorbereitet.

„Wir stärken unsere eingruppigen Kitas“, sagte Bürgermeister Steuber. Auch die kleinen Kindergärten sollen fit für die Zukunft gemacht werden. Als nächstes werde die Akustik in dem Betreuungsraum im Kindergarten Immighausen verbessert, kündigte er an.

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