Zusammenarbeit mit den Besitzern

Pferdetherapie: Ganz anders als beim XXL-Ostfriesen

Gekonnter Griff und Abtasten: Jasmin Willer aus Emdenau bei der Behandlung eines Pferdes. Seit neun Jahren arbeitet sie als Therapeutin. Foto:  Klein

Emdenau. Dem Wissen und Können von Jasmin Willer vertrauen immer mehr Pferdebesitzer. Sie behandelt als Therapeutin die kranken Vierbeiner.

Die 34 Jahre alte Edertalerin erzielt mit ihren physiotherapeutischen und osteopathischen Anwendungen erstaunliche Heilungserfolge.

Seit zwei Jahren lebt und arbeitet Jasmin Willer in Emdenau. „Früher wohnte ich in Hamburg“, berichtet die Mutter einer Tochter, die seit neun Jahren als ausgebildete Pferdetherapeutin arbeitet. Während der zurückliegenden Jahre habe sich der Ruf der Pferdetherapeuten stetig verbessert.

„Es gab und gibt schwarze Schafe unter uns, die unserem Beruf nicht gerade in das rechte Licht gerückt haben. Aber das ändert sich so langsam, was auch von immer mehr Tierärzten anerkannt wird“, sagt Jasmin Willer. Beim Arbeiten an einem Tier mit körperlichen und psychischen Problemen komme es auf größte Aufmerksamkeit und möglichst viel Zeit an.

„Ich kann nicht einfach wie der XXL-Ostfriese daherkommen und am Pferdebein ziehen, bis es knackt.“ Um den schmerzauslösenden Ursachen auf den Grund zu kommen bedürfe es viel mehr. „Oft ist es nur der Sattel oder aber der Hufbeschlag. Ganz wichtig ist die Zusammenarbeit mit den Besitzern, denn die können im Vorfeld meiner Behandlungen wichtige Informationen liefern.“ (ukl)

Warum Jasmin Willer den Entschluss fasste, Pferdetherapeutin zu werden, lesen Sie in der gedruckten Freitagsausgabe der HNA Waldeckische Allgemeine

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