Polizei kontrollierte 27 Lkw: Drei Holzlaster zu schwer

Der Fahrer dieses Langholzlasters musste erst einige Stämme abladen, bevor er die Fahrt fortsetzen durfte. Außerdem ist wegen Überladung und Überlänge ein hohes Bußgeld fällig. Foto: www.112-magazin.de

Korbach. 27 Lastwagen hat die Polizei am Donnerstag bei Kontrollen im Großraum Korbach unter die Lupe genommen. Die Zahl der Verstöße war zwar überschaubar, drei Langholzfahrer hatten aber so viel „Übergewicht“, dass sie vor der Weiterfahrt erst einige Baumstämme abladen mussten.

Die „Langholzer“ geraten immer wieder ins Visier der Polizei, weil sie mit teils kräftigen Überladungen unterwegs sind. Im vergangenen Jahr stoppte der Regionale Verkehrsdienst (RVD) in Herzhausen beispielsweise einen Langholzlaster, der um mehr als 20 Tonnen überladen war.

Während Fuhrunternehmer und Fahrer immer wieder verständnislos abwinken und versichern, die Gespanne seien für derartige Beladungen ausgelegt, sehen die RVD-Experten der Polizei das anders: Das generelle Fahrverhalten und insbesondere die Bremswege würden sich zum Nachteil verändern, verdeutlicht der kommissarische Verkehrsdienst-Leiter Uwe Tenbusch. Dies stelle erhebliche Gefahren für die Verkehrssicherheit dar. Zudem würden Straßen und damit die öffentlichen Kassen stärker beansprucht.

Ab einem gewissen Maß an Überladung leiten die Ordnungshüter ein sogenanntes Gewinnabschöpfungsverfahren ein. Dabei sind hohe Bußgelder fällig, außerdem müssen die Fahrer einen Teil der Ladung von Bord nehmen und zur späteren Abholung die erneute Anfahrt in Kauf nehmen.

Dreimal war am Donnerstag ein solches Verfahren die Folge der Kontrollen. Einer der Langholzlaster, der aus dem Kreis Kassel kommend in Richtung Hochsauerlandkreis unterwegs war und in Korbach gestoppt wurde, hatte nach Abzug der Toleranz beispielsweise ein Übergewicht von 4,6 Tonnen – was etwa vier Kleinwagen entspricht. Außerdem war die zulässige Gesamtlänge überschritten.

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