Quietschende Reifen auf der Hauer:

Gewagte Fahrt: Der Fahrer versuchte, seine beiden Mitfahrer abzuschütteln – vergeblich. Fotos:  Renner

Korbach. Hunderte Besucher sahen am Freitag die Show der Stunt-Gruppe „Dynamit auf Rädern" auf der Korbacher Hauer. Doch nicht nur riskante Motorrad-Sprünge und wilde Autofahrten standen auf dem Programm - sondern auch eine Schweigeminute.

Seit rund 50 Jahren ist das Familienunternehmen Korthoff mit seiner Show unterwegs, sagt Chef Wanja Korthoff. Einen so schweren Unfall wie den in den Niederlanden, bei dem drei Menschen bei einer Monstertruck-Show starben, gab es bei dem Thüringer Betrieb nie. Gleichwohl: Verletzungen gehören dazu, sind sozusagen Berufsrisiko - allerdings nur bei den zehn Fahrern, sagt Korthoff. Verbrennungen und Knochenbrüche sind keine Seltenheit. „Aber für unser Publikum steht Sicherheit immer an erster Stelle.“ Deshalb werden die Stunts auch stets in einer Entfernung von rund 30 Metern gezeigt.

Balancieren auf Autos, die auf zwei Rädern fahren, Monstertrucks, die Autos plattwalzen und ein Stuntman, der sich durchs Feuer ziehen lässt: Für Freunde von Action hatte die Show einiges zu bieten. Selbst die Jüngsten zeigten dabei schon ihr Talent: Die fünfjährige Enkelin von Wanja Korthoff zeigte einen Motorradsprung über eine Mini-Rampe.

Am Sonntag, 5. Oktober, ist die Show um 15 Uhr noch einmal auf der Hauer in Korbach zu sehen. (ren)

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