„Ich bin politisch interessiert, habe aber keine politische Erfahrung“

Richard Adam Kurylas will zur Landratswahl antreten

Richard A. Kurylas

Waldeck-Frankenberg. Richard Adam Kurylas aus Lohfelden will als dritter Kandidat ins Rennen um das Landratsamt gehen.

Das bestätigte der 40-Jährige nun gegenüber unserer Zeitung. „Ich bin dabei, meine Kandidatur vorzubereiten“, sagte er. Kurylas will die Wähler als Parteiloser überzeugen.

Bislang haben der Amtsinhaber Dr. Reinhard Kubat (SPD) und Karl-Friedrich Frese (CDU) ihre Kandidatur bekanntgegeben. „Ich muss noch einige Formalien erledigen“, sagte Richard Adam Kurylas. Da er keiner Partei angehöre, müsse er mit einer Unterschriftenliste die Unterstützung von Waldeck-Frankenberger Bürgern nachweisen. Kurylas ist in Frankenau aufgewachsen und hat nach eigenen Angaben einen starken Bezug zum Landkreis. Über seinen Vater Hans Kurylas aus Sachsenhausen sei er auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht worden, als Landrat zu kandidieren. Der 40-Jährige ist Diplom-Sozialwirt, lebt mit seiner Ehefrau und drei Kindern in Lohfelden und studiert derzeit Humanwissenschaften auf Master. Zudem sei er Dozent im Bereich Erwachsenenbildung und lehre an der Fachhochschule Nordhausen.

„Ich bin politisch interessiert, habe aber keine politische Erfahrung“, sagte Kurylas. „Über Politik zu meckern, ist aber zu einfach.“ Er möchte daher „Dinge bewegen“. Das Thema Flüchtlinge interessiere ihn sehr. Es sei ihm ein Anliegen, eine „Willkommenskultur“ zu schaffen. Ihm sei zudem wichtig, dass der Landrat unabhängig ist. „Er steht für das Gemeinwohl und nicht für das einer Partei.“ Er wolle „politischer Gestalter und nicht Erfüller“ sein. Kurylas kündigte an, dass er sich aber schriftlich bei den verschiedenen Parteien in Waldeck-Frankenberg vorstellen möchte.

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