Rund 1500 Besucher beim Almabtrieb in Massenhausen

Fesch: Viele Besucherinnen trugen ein standesgemäßes Dirndl zum Almabtrieb. Fotos:  Heike Saure

Massenhausen. Massenhausen schien am Tag der Deutschen Einheit tatsächlich von Massen zu kommen. Denn bis zu 1500 Menschen strömten zu der für unsere Breitengrade eher ungewöhnlichen Veranstaltung: dem Almabtrieb.

Die Menschen säumten die Ringstraße und ließen sich bei herrlichem Wetter vom bayrischen Flair an der Hasenhalle begeistern. Eine Vereinsfahrt der Massenhäuser Feuerwehrkameraden, wo der Trupp zufällig in einen Almabtrieb geriet, legte den Grundstein zur Idee des Festes. Klein angefangen ist das alle drei Jahre stattfindende Event stetig gewachsen und erfreut sich heute größerer Beliebtheit denn je. Erstmals hatten die Kameraden um Vereinsvorsitzenden Wilhelm Schürmann schon am Vorabend eine „Wies´n Fetzengaudi“ mit derheimischen Band „Müller-Meier-Schulze“ organisiert. „Für das erste Mal sind wir mit der Resonanz sehr zufrieden“, sagte Schürmann.

Musikalisch: Die Bad Arolser Jagdhornbläser sorgten am Hof Meier für Unterhaltung.

Zum Almabtrieb wurden 19 Kühe, aber auch Kleintiere und Hunde liebevoll geschmückt. Der Dank Schürmanns galt dem Wetterburger Bernd Meier, der mit sechs Kühen am Umzug teilnahm. An der Hasenhalle angekommen, fanden die bayrischen Schmankerl von der Brezel bis zur Haxen, aber auch die selbst gebackenen Kuchen reißenden Absatz bei den Besuchern und auch das Bier durfte auf einem echten Oktoberfest natürlich nicht fehlen.

Zünftig: Axel Nies mit Tracht und Hut.

Zum Flair der Oktoberfestes nach bayrischer Art trugen sowohl die zünftigen Märsche, die der Musikverein Mengeringhausen auflegte, bei, als auch die vielen, vielen Besucher, die in Krachlederner oder auch im feschen Dirndl erschienen.

Von Heike Saure

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