Aufnahmen mit dem Chor an St. Marien für Film des Jungregisseurs Jan Riesenbeck

Sänger kommen ins Kino

Schick für die Aufnahme: Jan Riesenbeck (zweite Reihe links) mit Chorleiter Bernhard Uteschil (erste Reihe ganz rechts) und Max Hundelshausen, Komponist und Tonaufnahmeleiter (hinterste Reihe, Vierter von rechts) und der Chor Sankt Marien Korbach drehten für einen Kino- und Fernsehfilm. Foto: nh

Korbach. Der Probenraum des Chores an Sankt Marien Korbach im Gemeindehaus hat sich kürzlich in ein Filmstudio verwandelt: Jungregisseur Jan Riesenbeck, Student an der Kunsthochschule Kassel, drehte mit den Sängern eine Szene für seinen neuesten Film „Sechster Sinn, Drittes Auge, Zweites Gesicht“.

Max Hundelshausen, Kompositions- und Tonmeisterstudent aus Medebach und zuständig für die Filmmusik und die Klangeffekte, hatte den Drehbuchtext vertont und leitete die Tonaufnahme. Chorleiter Bernd Uteschil stimmte den Klangkörper ein.

In einem 20-minütigen Assoziationsreigen vereint der Film etwa 700 Szenen und fast 100 Sprechrollen. Schnelle Schnitte, visuelle Spielereien und Sprachwitz sind die Stilmittel des jungen Filmemachers aus Kassel. Sein Film „Kopfgeburtenkontrolle“ erhielt das Prädikat „Besonders wertvoll“ und wurde bei über 20 Festivals ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Nachwuchsfilmpreis.

Geschichte eines Blinden

Für sein neues Filmprojekt „Sechster Sinn, Drittes Auge, Zweites Gesicht“ haben sich ZDF und arte bereits die Senderechte gesichert. In einer eigenwilligen Mischung aus Märchen, Komödie, Science fiction, Essay und Drama wird die Geschichte eines Blinden erzählt, der die Welt durch die Augen anderer wahrnimmt. Auf der Suche nach seiner eigenen Perspektive sucht er Hilfe bei einem Augenarzt, der auch Philosoph und Zauberer ist und mit ihm eine Reise in seine Kindheit unternimmt und der Malerin des Unsichtbaren, die aus seinen Erinnerungen einen Spiegel baut, in dem er sich wiedererkennt. Die Premiere des Kurzfilms wird Ende März im Kino „Bali“ in Kassel sein. (nh/aha)

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