Scheune in Flammen

Vier Verletzte bei Großbrand in Helsen - 250.000 Euro Schaden

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Scheune und Mähdrescher stehen in Flammen

Helsen. Bei einem Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Helsen sind am Donnerstagnachmittag vier Menschen, drei Feuerwehrleute und ein Mitarbeiter des Hofes, verletzt worden. Das Feuer war nach ersten Erkenntnissen durch eine heiße Ballenpresse ausgelöst worden.

Ingesamt entstand ein Schaden von 250.000 Euro.

Mehr als 60 Feuerwehrleute aus der Kernstadt, aus Helsen und aus Mengeringhausen kämpften an der Einsatzstelle gegen die Flammen an: Dabei hatte der Schutz der umliegenden Gebäude für die Einsatzkräfte Priorität, denn „bei unserem Eintreffen stand die Scheune selbst bereits in Vollbrand und war nicht mehr zu retten“, sagte Einsatzleiter Michael Seebold.

Aktualisiert um 19.37 Uhr.

Der stellvertretende Bad Arolser Stadtbrandinspektor ließ die Kräfte von mehreren Seiten vorgehen, um ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Wohnhaus, einen Stall und eine weitere Scheune zu verhindern. Zuvor hatten bereits Mitarbeiter der EWF die Stromversorgung der großflächigen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Scheune unterbrochen.

Nach Auskunft der Bad Arolser Polizei hatte ein an der Professor-Bier-Straße ansässiger Landwirt am Nachmittag mit einer Ballenpresse Stroh gepresst und nach verrichteter Arbeit auf dem Feld das Gerät in die Scheune gestellt. Offenbar sorgten heiß gelaufene Lager dafür, dass Stroh in Brand geriet. Das Feuer breitete sich rasch aus und griff auf die Scheune über. Ein Mitarbeiter des Betriebs handelte umsichtig und trieb die Tiere aus dem angrenzenden Stall. Der Mann verletzte sich jedoch, weil er Rauch einatmete. Außerdem wurden drei Einsatzkräfte der Feuerwehr leicht verletzt. (kme/112-magazin.de)

Hoher Schaden bei Scheunenbrand in Helsen

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