Schwerer Unfall auf Aartalstraße: 19-Jähriger in Lebensgefahr

Böschung hinab geschleudert: Der Audi einer 37-Jährigen kam von der Straße ab und landete in einem Bachlauf. Foto:  112-magazin.de

Adorf/Benkhausen. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Aartalstraße zwischen Adorf und Flechtdorf ist in der Nacht zu Sonntag ein Auto eine Böschung etwa zehn Meter hinabgestürzt. Alle vier Insassen erlitten schwere Verletzungen, ein 19-Jähriger schwebt in Lebensgefahr.

Ihn musste die Feuerwehr möglichst schnell aus dem Wrack retten und trennte bei der sogenannten Crashrettung das Fahrzeugdach ab.

Eine 37 Jahre alte Audifahrerin aus der Großgemeinde Diemelsee und ihre drei Mitfahrer - ein 19-Jähriger aus Diemelsee, ein 21 Jahre alter Mann aus Diemelstadt sowie ein im Ausland lebender 32-jähriger Besucher - waren gegen Mitternacht aus Richtung Adorf kommend in Richtung Korbach unterwegs. Zwischen Adorf und der Abfahrt nach Benkhausen überholte die Frau einen anderen Wagen. Wenig später, ausgangs einer Linkskurve kurz vor dem Parkplatz am Abzweig nach Benkhausen, verlor die 37-Jährige aus bislang noch unbekannten Gründen die Kontrolle über den Audi.

Das Auto kam von der Straße ab, schleuderte schräg die Böschung hinunter, drehte sich, stieß mit dem Heck gegen einen Baum und kam schließlich einige Meter weiter unten auf einem Bachlauf zum Stillstand. Die vier Insassen zogen sich beim Aufprall schwere Verletzungen zu. Wenige Augenblicke nach dem schweren Unfall kam der zuvor überholte Autofahrer hinzu, er setzte umgehend den Notruf ab.

Notfallseelsorger vor Ort 

Daraufhin alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren aus Adorf und Flechtdorf, die Notärzte aus Bad Arolsen und Korbach sowie die Besatzungen von vier Rettungswagen. Weil auch Angehörige der Verletzten zum Unfallort gekommen waren, forderte Einsatzleiter Torsten Behle über die Leitstelle die Notfallseelsorge an.

Die Brandschützer und auch das medizinische Personal mussten sämtliche Geräte die steile Böschung hinuntertragen. Beim Eintreffen der Feuerwehr und des ersten Rettungswagens waren drei der vier Verletzten nicht mehr im Fahrzeug, lediglich der lebensgefährlich verletzte 19-Jährige lag noch im Wagen.

Die Verletzten wurden mit Spindeboards die Böschung hinaufgetragen und dann in den vier Rettungswagen weiterversorgt, bevor sie schließlich in umliegende Krankenhäuser eingeliefert wurden.

Die Aartalstraße blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten in der Nacht voll gesperrt.

www.112-magazin.de

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