„Bitte keine Heino-Karte“

Was sich bekannte Waldeck-Frankenberger zum Fest NICHT wünschen

Waldeck-Frankenberg. Wir haben gefragt: „Welche Geschenke möchten Sie an Weihnachten auf keinen Fall bekommen?". Hier lesen Sie, was uns bekannte Menschen aus Waldeck-Frankenberg darauf geantwortet haben.

Thomas Viesehon, Bundestagsabgeordneter aus Hörle: „Ich mag keine Überraschungsfahrten. Ich plane so etwas lieber und ich mag die Vorfreude. Über Haustiere würde ich mich nicht freuen. Ich komme zwar aus der Landwirtschaft, aber mit einer Katze oder einem Hund erwächst auch eine Verpflichtung.“

Eva Brinke-Kriebel, Dekanin im Kirchenkreis Twiste-Eisenberg: „Es gibt vieles, was ich zu Weihnachten nicht bekommen möchte: zum Beispiel eine Konzertkarte für Heino oder für eine Metal-Band oder gar ein Gemisch von beidem. Oder ein Terrarium mit Spinnen, einen Bungee-Sprung- Gutschein. Auch auf ein Puzzle mit 5000 Teilen kann ich gut verzichten, und auf Horrorfilme.

Ute Kühlewind, Geschäftsführerin Marketinggesellschaft Bad Wildungen: „Ich wünsche mir auf keinen Fall materielle Geschenke. Wichtig für mich sind Zuneigung, Liebe, Herzlichkeit und Ehrlichkeit und dass sich die Menschen Zeit für einander nehmen und miteinander reden.“

Skispringer Stephan Leyhe, gebürtiger Schwalefelder, muss erst kurz überlegen, dann kommt es wie aus der Pistole: „So spontan fällt mir nur eine Ausladung von der Tournee ein.“ Der 22-Jährige ist nämlich für die am 28. Dezember in Oberstdorf startende Vierschanzentournee nominiert worden.

 Walter Scholz, Startrompeter, geboren in Helsen, lebt in Achern in Baden-Württemberg: „Auf gar keinem Fall möchte ich irgendwelche Verlegenheitsgeschenke unter den Weihnachtsbaum gelegt haben. Als alter Waldecker freue ich mich jedes Jahr auf eine schöne „Ahle Wurst“ von meinem Bruder Manfred.“

Manfred Bauer, Leiter des Nationalparkamtes: „Ich freue mich immer über kleine Geschenke, sogar auch mal über eine Krawatte. Ich bekomme allerdings nicht so gern Geldgeschenke oder einen allgemeinen Gutschein, weil ich möchte, dass sich derjenige, der mir was schenkt, etwas Persönliches ausdenkt.“

Landrat Dr. Reinhard Kubat: „Gern bekomme ich nette Briefe und Karten. Bilder von meinen Kindern und meiner Frau finde ich ganz besonders schön. Geschenke, die ich nicht möchte, gibt es bei mir nicht. Ich bin besonders froh, wenn ich anderen eine Freude machen kann.“

Nadine Fingerhut, Musikerin aus Vöhl: „Ich würde jetzt sagen „Socken“, aber Socken sind so schön warm und kuschelig, und selbst über Socken würde ich mich freuen. Grundsätzlich sind Geschenke, die von Herzen kommen, ganz wundervoll. Ich weiß gar nicht, ob ich schon mal was bekommen habe, was ich so richtig doof fand.“

Karl-Friedrich Meyerhöfer, Kreiswart des Tischtennis-Kreises, aus Korbach und Spieler beim VfL Adorf, muss nur kurz überlegen und hat nur eines, was er nicht auf dem Gabentisch für sich auspacken möchte: „Socken“.

Klaus Hartmann, Vorsitzender des TSV Frankenberg: „Ich bin da nicht so festgelegt. Grundsätzlich halte ich es so: Wenn jemand etwas schenkt, dann nimmt man das auch an.“

(red)

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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