"Topniveau": Weltverband gibt Grünes Licht für Willinger Weltcup

Daumen hoch: Der Technische Delegierte des Ski-Weltverbandes Fis, Gabrijel Gros (Zweiter von links), und sein Assistent Jani Hyvärinen (rechts daneben) geben zusammen mit dem Willinger Rennleiter Volkmar Hirsch (links) und dem stellvertretenden Schanzenchef Andi Rohn grünes Licht für den Willinger Weltcup an diesem Wochenende auf der Mühlenkopfschanze. Foto:  Niemeier

Willingen. Er hat genau hingeschaut und war zufrieden. „Willingen bedeutet immer Topniveau“, sagte Gabrijel Gros, der Technische Delegierte des Internationalen Ski-Verbandes Fis, am Donnerstag bei der Abnahme der Mühlenkopfschanze. Seine Freigabe für den Willinger Weltcup der Skispringer war wieder nur Formsache.

Los geht die Flugschau am Freitag mit Training (15.30 Uhr) und Qualifikation (18 Uhr). Das Team-Springen startet Samstag um 18 Uhr, das Einzel am Sonntag um 15.45 Uhr. 56 Sportler aus 14 Nationen sind zur Generalprobe für die Skiflug-WM eine Woche später ins Upland gereist.

Bevor der Zweikampf von der Vierschanzentournee zwischen Peter Prevc und Severin Freund in die nächste Runde geht, schritten Gabrijel Gros und sein Assistent Jani Hyvärinen die Mühlenkopfschanze vom Adlerhorst ganz oben bis hinunter in den Auslauf ab. Ihr wichtigstes Werkzeug: Wasserwaage und Maßband.

Schon 2014 war der Slowene, der Ende der 90er-Jahre als Cheftrainer seinen Landsmann Primoz Peterka zu zwei Weltcup-Gesamtsiegen geführt hatte, als Technischer Delegierter in Willingen. Der größte Unterschied? „Das Wetter“, schmunzelte Gros. Im Februar vor zwei Jahren herrschte Winter, der aktuell weiter auf sich warten lässt.

Das hinderte die freiwilligen Helfer des Ski-Clubs aber nicht daran, auch diesmal beste Bedingungen zu schaffen. So hat der Winterberger Günter Abel in einer Nachtschicht bis morgens um halb vier dem Aufsprunghügel mit seinem selbstkonstruierten Hobel den letzten Feinschliff verpasst. „Der ist jetzt wie ein Teppich“, strahlte Schanzenchef Wolfgang Schlüter.

„Jede Schanze hat ihr eigenes Patent“, lobte Gros. Unten im Auslauf angekommen, gab er Rennleiter Volkmar Hirsch grünes Licht für die Flugschau von Prevc, Freund und Lokalmatador Stephan Leyhe. Die Tageskassen sind an allen drei Tagen geöffnet.

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Von Manfred Niemeier

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