Entwicklungskonzept

Alte Scheune in Külte muss Parkplatz weichen

Bagger steht schon bereit: Architekt Bernhard Bielefeld (links) und Erster Stadtrat Thomas Viesehon. Foto:  Renner

Külte. Die baufällige Scheune im Kirchenweg in Külte wird ab Montag abgerissen. Dort sollen demnächst Parkplätze entstehen. Das ist der Startschuss für das Integrierte Kommunale Entwicklungskonzept (IKEK).

Mit einem großen Bagger ist ein Abbruchunternehmen aus Baunatal schon angerückt, der Bauzaun steht bereits. Als „maßgebliche Fläche, die die Dorfgemeinschaft gut gebrauchen kann“, bezeichnet Erster Stadtrat Thomas Viesehon das Grundstück nahe der Feuerwehr. Es werden aber nicht nur die Parkflächen in der Ortsmitte benötigt. „Derzeit stellt die Scheune auch eine Gefahr dar“, so Viesehon. Seit mehr als 20 Jahren wird sie nicht mehr genutzt.

Wo jetzt noch das alte Gebäude steht, soll später ein Verbindungsweg zwischen Dorfgemeinschaftshaus und Kirche entstehen.

Die Stadt Volkmarsen hatte das baufällige, um 1900 gebaute Gebäude schon vor längerem für einen geringen Preis angekauft, um es abreißen zu lassen. Für diese IKEK-Maßnahme gibt es Fördergelder, die Stadt selbst muss rund 10 000 Euro zum Abriss beisteuern. Dass das angesichts klammer Kassen dennoch kein Problem ist, betont der Erste Stadtrat. Die Probleme bestünden nicht im investiven Teil, sondern bei den laufenden Kosten. „Die Mittel sind bereits eingestellt im Haushalt.“ Dass das Geld vorhanden sei aufgrund eingesparter Aufwendungen im Gewerbe- und Logistikgebiet, sagte Bürgermeister Hartmut Linnekugel bereits bei der Stadtverordnetenversammlung im Juni (HNA berichtete).

Etwa eine Woche dauert der Abriss. Ob der Parkplatz noch in diesem Jahr fertiggestellt wird, ist unklar. Doch schon auf der Freifläche könnten dann beispielsweise Feuerwehrleute parken, die zu einem Einsatz müssen, so Viesehon. Erst einmal solle die Fläche geschottert bleiben.

Von Julia Renner

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