Sturm über dem Waldecker Land: Bäume auf Straßen und Schienen

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Einsatz mit der Kettensäge: Feuerwehrleute beseitigten am Freitagabend auf der Strother Straße bei Korbach die Auswirkungen des Sturms, der über nördliche Teile Waldeck-Frankenbergs hinweggezogen war.

Waldecker Land. Umgestürzte Bäume, blockierte Straßen und Bahnschienen verursachte der Gewittersturm am Freitagabend. Feuerwehren und Straßenmeistereien waren im Einsatz.

Eine Sturmfront ist am Freitagabend über nördliche Teile des Kreises hinweggezogen. Betroffen waren Korbach sowie Teile von Diemelsee, Willingen und Waldeck. Einige Straßen und die Bahnstrecke zwischen Korbach und Usseln mussten gesperrt werden.

Der Sturm mit Starkregen und teils Hagel zog zwischen 19.30 und 20 Uhr von Willingen über Neerdar, Schweinsbühl, Rhena, Lelbach, Korbach in Richtung Netze und Freienhagen hinweg. Dabei brachen Bäume ab oder wurden entwurzelt, blockierten Straßen und Bahnschienen.

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In Korbach rückte die Stützpunktfeuerwehr aus, um in Verlängerung der Strother Straße abgebrochene Laub- und Nadelbäume mit der Motorkettensäge zu zerlegen und von der Fahrbahn zu räumen. Am Rande der Schrebergartenanlage des Kleingartenvereins Eidinghausen kippte ein Obstbaum auf die Straße Auf Lülingskreuz und knickte dabei eine Straßenlaterne ab.

In Lelbach sorgte der Sturm für entwurzelte Bäume und beschädigte Dächer, berichtete der stellvertretende Korbacher Stadtbrandinspektor Carsten Vahland. Die Kreisstraßen 67 und 68 von Neerdar beziehungsweise Rhena nach Schweinsbühl wurden komplett gesperrt.

Der Sturm warf außerdem mehrere Bäume auf die L 3083 zwischen Freienhagen und Netze. Mitarbeiter der Straßenmeisterei Wildungen sorgten dort bis etwa 22 Uhr wieder für freie Fahrt. Im Raum Waldeck gab es auch Blitzeinschläge.

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