Mann von Zug überrollt: Identität bislang nicht festgestellt

Bad Arolsen. Ein Mann ist am frühen Mittwochmorgen zwischen Bad Arolsen und Volkmarsen von einem Zug überrollt und getötet worden. Die Polizei geht von einem Suizid aus. Die Strecke war zwischen 6.40 und 9.40 Uhr wegen der Bergungs- und Ermittlungsarbeiten voll gesperrt.

Ein Zug fiel komplett aus, fünf Züge hatten jeweils 40 Minuten Verspätung. Etwa 50 Reisende - überwiegend Schüler - waren betroffen.

Der Mann, dessen Alter und Identität bislang nicht feststeht, lag im Gleisbett. Er wurde von einem mit etwa 50 Reisenden besetzten Zug erfasst, der um 6.40 Uhr in Richtung Kassel fuhr, berichtet Klaus Arend, Pressesprecher der Bundespolizei-Inspektion Kassel. Der Mann habe sich hinter einer Kurve zwischen dem Arolser Bahnhof und dem Fischhaus, etwa in Höhe der Straße Am Tiergarten, mit dem Rücken zum Zug in die Gleise gelegt gehabt.

Den Notruf setzte ein Ermittlungsbeamter der Bundespolizei ab, der im Zug unterwegs zum Dienst in Kassel war. Im Einsatz waren neben der Bundespolizei auch die Feuerwehr Bad Arolsen, Mengeringhausen, Helsen und Schmillinghausen auch Notarzt und Rettungswagen, der Notfallmanager der Kurhessenbahn und die Kriminalpolizei aus Korbach.

Nachdem der Lokführer des Zuges gegen einen Ersatzmann ausgetauscht worden war, konnten die 50 Fahrgäste ihre Fahrt mit dem Zug fortsetzen, berichtet Polizeisprecher Arend.

Derzeit kommt es zu Behinderungen im Bahnverkehr zwischen Bad Arolsen und Volkmarsen, da die Strecke wegen Bergungsarbeiten noch gesperrt ist.

Erst Mitte März war ein Mann auf der Bahnstrecke zwischen Bad Arolsen und Volkmarsen ums Leben gekommen, nachdem ein Zug ihn bei Külte erfasst hatte.(emr)

www.112-magazin.de

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