Nach Unfall

Schwalefeld: Schwierige Bergung des umgestürzten Autokrans

Feuerwehr schneidet den Weg frei: Danach gingen zwei Kräne in Stellung, um das umgekippte Fahrzeug aufzurichten. Foto:  112-magazin.de

Schwalefeld. Einen Tag nach dem spektakulären Unfall ist der umgestürzte Autokran am Donnerstag wieder auf die „Beine“ gestellt worden.

Dazu waren umfangreiche Vorbereitungen und zwei weitere Kräne nötig. Welcher Schaden an dem 700 000 Euro teuren Vierachser entstanden war, stand auch nach der Bergung nicht genau fest.

Bei dem Unfall am Mittwoch war der Fahrer aus dem Hochsauerlandkreis unverletzt geblieben. Der Mann war auf die weiche Bankette der schmalen Straße Zur Kalkreise geraten. Dadurch sackte das Fahrzeug ab und kippte um.

Während die Feuerwehr von der Drehleiter aus Äste der umstehenden Bäume absägte, um die Bergung durch zwei Autokräne vorzubereiten, musste auch der Boden bereitet werden: So wurden die Stellplätze für die zwei Bergekräne geschottert und verdichtet. Am Donnerstag begannen weitere umfangreiche Vorbereitungen: Der Ausleger des havarierten Krans musste mit starken Ketten am Fahrgestell verzurrt werden. Mit Metallplatten und Vierkanthölzern sorgten die Bergungsprofis dafür, dass die Stützen der beiden Autokräne ausreichenden Halt hatten.

Als ein Kran seinen Ausleger ausfahren wollte, mussten noch weitere zurückgeschnitten werden. Erneut rückte die Willinger Wehr mit der Drehleiter an. Nachdem die Hindernisse beseitigt waren, begann gegen 13 Uhr die eigentliche Bergung: Zentimeterweise hoben die Kranfahrer ihre schwere Last an. Die Feuerwehr, die hunderte Liter Hydrauliköl aufgefangen hatte, stand sicherheitshalber bereit.

Als der 48-Tonnen-Kran wieder in der Waagerechten stand, musste ein Bagger für den Abtransport einen Teil des Abhangs entfernen. Viele Schaulustige verfolgten die Bergung. www.112-magazin.de

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