86-Kilometer mit Thorsten Hoyer 

24-Stunden-Tour: 350 beim Wanderabenteuer am Edersee dabei

+
Start und Ziel an der Henkelhalle: Extremwanderer Thorsten Hoyer führt die Wanderer beim „24-Stunden-Wanderabenteuer Edersee“ an. 

Das fünfte „24-Stunden-Wanderabenteuer Edersee“ hat alle Rekorde gebrochen. 

Rund 350 Teilnehmer haben die Wanderstiefel geschnürt, den Rucksack geschultert und zusammen mit Extremwanderer Thorsten Hoyer die urigen Buchen im Naturpark und Nationalpark Kellerwald-Edersee erkundet. Veranstalter waren die Edersee Touristic und das Staatsbad Bad Wildungen.

„Diese Aktion hat was Familiäres, ist etwas Besonderes“, sagte Thorsten Hoyer. Die Leute müssten ihr eigenes Tempo finden, denn es sei kein Wettbewerb, der Spaß stehe im Vordergrund.

Klaus Günther (Edersee Touristic) sagte zur Teilnehmerzahl: „Das ist sozusagen ein Rekord diesmal.“ Aber nun sei die Obergrenze erreicht. Schließlich wolle man die Natur nicht zu sehr beanspruchen.

Am Freitagabend begaben sich 150 Wanderer auf die 86 Kilometer lange Extremwanderstrecke. Zunächst mussten sie eine 43-Kilometer-Tour bewältigen, die vom Startpunkt an der Vöhler Henkelhalle aus nach Marienhagen, Thalitter, Fürstenberg, Niederorke, Oberorke, Ederbringhausen, Buchenberg, Schmittlotheim, Kirchlotheim und Herzhausen wieder nach Vöhl führte. 

Am Samstagmorgen gesellten sich noch die rund 200 Teilnehmer des 43-Kilometer-Wandermarathons zu den Extremwanderern hinzu. Die Strecke führte von Vöhl nach Asel, Basdorf, Nieder-Werbe, Waldeck, Waldeck-West, zurück nach Nieder-Werbe, Basdorf, Asel und endete an der Vöhler Henkelhalle. Auf der Strecke wurden die Wanderer mit atemberaubenden Ansichten der nahezu unberührten Wald- und Seenlandschaft rund um den Edersee für ihre Anstrengungen belohnt.

Auf der gesamten Strecke wurden die Wanderer sowohl am Tag als auch in der Nacht mit Getränken und Snacks versorgt. „Ohne die vielen freiwilligen Helfer der Vereine und anderer Gruppen an den Versorgungsstationen, wäre dieses Wanderabenteuer nicht machbar“, betonte Klaus Günther.

Die Stadtkapelle Frankenberg begrüßte die Zieleinläufer am Samstagabend mit Blas- und Stimmungsmusikklängen. Für Essen vom Grill und kühle Getränke war gesorgt. nz

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.