Mehrere Feuerwehren vor Ort

Großeinsatz in Herzhausen: Mehrere Ferienhäuser brannten auf Campingplatz 

Herzhausen. Vier Holzhütten auf einem Campingplatz bei Herzhausen sind am Donnerstag in Brand geraten. Das Feuer, das zunächst nur eines der Ferienhäuser erfasst hatte, breitete sich rasch aus.

Mehrere Feuerwehren waren im Großeinsatz, die Polizei war mit mehreren Streifenwagen vor Ort. Ein Dauercamper wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Grund für das Feuer und die Schadenshöhe sind noch unbekannt.

Aktualisiert um 15.18 Uhr

Die Rettungsleitstelle alarmierte gegen 9.30 Uhr die Feuerwehren aus mehreren Vöhler Ortsteilen sowie die Frankenberger Kernstadtwehr mit dem Stichwort "Brennt Holzhütte auf Campingplatz". Als wenig später die ersten Feuerwehrleute an der Brandstelle eintrafen, hatte sich das Feuer unweit der Bundesstraße 252 bereits auf angrenzende Holzhütten ausgebreitet. Teilweise schlugen die Flammen meterhoch aus den Hütten empor. Entdeckt hatte das Feuer ein ehrenamtlicher Brandschützer, der auf dem Campingplatz arbeitet.Die Brandschützer unter der Leitung des Vöhler Gemeindebrandinspektors Bernd Schenk und seines Stellvertreters Marco Amert bekämpften die Brände von mehreren Seiten aus umfassend. Schon aus größerer Entfernung war eine starke Rauchsäule zu sehen, deren Farbe immer wieder wechselte: Mal zeugte dunkler Rauch von starker Brandzehrung, mal war der aufsteigende Rauch hell - verdunstendes Löschwasser ließ erahnen, dass die Feuerwehren die Oberhand gewonnen hatten. Doch wenig später erfassten die Flammen weiteres Material, so dass sich die Schwaden erneut verdunkelten.

Großeinsatz auf dem Campingplatz bei Herzhausen

Ausreichendes Löschwasser zapften die Feuerwehrleute aus einem Becken der platzeigenen Kläranlage. Bei den Löscharbeiten - einige Feuerwehrleute konnten nur unter Atemschutz vorgehen - ging für die Einsatzkräfte eine besondere Gefahr von den Gasflaschen aus, die in den brennenden Gebäuden standen. Die Sicherheitsventile öffneten sich, woraufhin das Gas entwich. Um nach den eigentlichen Löscharbeiten auch Glutnester wirkungsvoll ablöschen zu können, wurde noch am Vormittag ein Bagger eingesetzt, der die betroffenen Hütten einriss.

Ein Mann, in dessen Holzhütte der Brand augenscheinlich ausgebrochen war, kam mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung und mit leichten Brandverletzungen im Gesicht in ein Krankenhaus. Die Kripo hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Um die Brandstelle besser überblicken zu können und auch zu dokumentieren, war ein Hubschrauber der hessischen Polizeifliegerstaffel im Einsatz.

112-magazin.de

Rubriklistenbild: © Foto: Knauer

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